Elektromobilität ist in deutschen Unternehmen längst kein Nischenthema mehr. Die Zahlen sprechen für sich: Bis 2030 werden rund 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren, die Neuzulassungen steigen jährlich um rund 2 Millionen — und bereits 40 Prozent davon sind Privatwagen. Viele dieser Fahrzeuge gehören Mitarbeitenden, die jeden Morgen auf den Firmenparkplatz fahren und eine Frage stellen: Kann ich hier laden? Gleichzeitig steigen die Kraftstoffkosten strukturell. Geopolitische Unsicherheiten und wachsende globale Nachfrage bei begrenzten Förderkapazitäten lassen die Ölpreise auf hohem Niveau verharren — ein Kostendruck, der den Wechsel zur Elektromobilität weiter beschleunigt. Hinzu kommen ESG-Reporting-Pflichten und die CSRD, die von Unternehmen messbare CO₂-Reduktion verlangen. Und nicht zuletzt erwarten Mitarbeitende zunehmend, ihren Arbeitsweg klimafreundlich gestalten zu können.
Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz ist damit keine Option mehr, sondern strategische Pflicht. Viele Unternehmen scheuen den Schritt trotzdem, weil sie Ladeinfrastruktur als reinen Kostenfaktor betrachten. Dabei kann sie, richtig aufgesetzt, das Gegenteil sein: ein System, das sich selbst finanziert, einen echten Mitarbeiterbenefit schafft und den Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.
Das häufigste Missverständnis: Der Ladepunkt ist wie ein Parkplatz
Viele Unternehmen, die Ladeinfrastruktur einrichten, begehen denselben Fehler: Sie behandeln einen Ladepunkt wie eine Parklücke — fest zugeteilt, dauerhaft belegt, selten genutzt. Ein Mitarbeitender stellt das Auto morgens ab, lädt seinen Akku auf und blockiert den Platz den ganzen Tag. Das Ergebnis: Die meisten Ladepunkte sind nur einmal täglich in Nutzung, obwohl die Nachfrage steigt. Dabei liegt die Lösung in einem anderen Denkmodell: Ein Ladepunkt ist kein Parkplatz — er sollte wie eine Tankstelle verstanden werden.
An einer Tankstelle stellt man das Auto ab, tankt und fährt weiter. Den Platz dauerhaft zu blockieren, käme niemandem in den Sinn. Genau dieses Prinzip lässt sich auf Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz übertragen: Mitarbeitende buchen ein Zeitfenster zum Laden, laden ihren Akku auf und geben den Platz danach automatisch wieder frei, damit der nächste Kollege nachrücken kann. Das Ergebnis: Ein einziger Ladepunkt kann so bis zu viermal täglich genutzt werden. Bestehende Infrastruktur wird damit bis zu dreimal effizienter, ganz ohne Investitionen in neue Hardware, ohne Lieferzeiten, ohne Installationsaufwand.
So funktioniert intelligente Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz mit ParkHere
ParkHere ist ein Softwaresystem für intelligentes Parkraummanagement — und verbindet Parken und Laden in einer einzigen Plattform. Was das konkret bedeutet:
Für Administratoren: Über ein zentrales Dashboard lässt sich genau steuern, wer eine Ladeberechtigung erhält, wie weit im Voraus gebucht werden darf und welche Nutzergruppen Priorität bekommen — zum Beispiel Dienstwagen vor Privatfahrzeugen. Keine manuelle Vergabe, keine Rückfragen, keine parallelen Systeme.
Für Mitarbeitende: Der gesamte Prozess läuft über die ParkHere-App. Laden buchen, Ladevorgang starten und beenden, Kosten einsehen — alles in einer Anwendung. Nach dem Ladevorgang wird das Fahrzeug umgeparkt, auf den Parkplatz, der automatisch mitgebucht wurde. Bezahlt wird exakt nach Verbrauch, ohne Pauschalbeträge oder Drittanbieter-Vertrag und ebenfalls bequem über die App.
Für die IT/Facility Manager: ParkHere ist mit jeder OCPI-fähigen Ladeinfrastruktur kompatibel. Das bedeutet: Unternehmen müssen ihre bestehende Hardware nicht austauschen. Das System dockt einfach an — egal von welchem Hersteller die Ladepunkte stammen.
Das Ergebnis ist ein vollständig integriertes System: ein Ansprechpartner, eine App, eine Abrechnung — für Parken und Laden gleichermaßen.

Der Business Case: Ladeinfrastruktur, die sich selbst finanziert
Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz ist teuer und rechnet sich nicht. Das Gegenteil ist richtig — wenn sie richtig aufgesetzt wird. Durch Mehrfachauslastung und verbrauchsgenaue Abrechnung sinken die Kosten pro Ladevorgang deutlich. Unternehmen können den Ladestrom zum selbst gewählten Tarif anbieten — von der reinen Kostendeckung bis hin zu einem aktiven Mehrerlös, der andere Mobilitätsmaßnahmen im Unternehmen mitfinanziert. Private E-Auto-Fahrer können unkompliziert eingebunden werden, ohne separate Systeme oder Abrechnungswege.
Gleichzeitig entsteht ein echter Benefit für Mitarbeitende: Das Laden am Arbeitsplatz ist in Deutschland nach § 3 Nr. 46 EStG noch bis Ende 2030 steuerfrei. Arbeitgeber können das Laden also kostenfrei oder zu attraktiven Konditionen anbieten, ohne dass Mitarbeitende es als geldwerten Vorteil versteuern müssen. Das ist ein handfestes Argument im Wettbewerb um Fachkräfte — und ein Vorteil, der Zufriedenheit und Büropräsenz messbar steigert. Kurz zusammengefasst: Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz ist kein Kostenfaktor. Mit dem richtigen System wird sie zum Profit Center — und zum Recruiting-Argument in einem.
Fazit: Wer heute handelt, hat morgen den Vorteil
Die Elektromobilität kommt — das ist keine Prognose mehr, sondern Realität. Die Frage ist nicht ob, sondern wie Unternehmen ihre Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz aufbauen. Wer früh auf ein integriertes System setzt, das Parken und Laden zusammendenkt, spart Hardware-Investitionen, erfüllt ESG-Anforderungen, schafft einen steuerfreien Mitarbeiterbenefit — und macht aus einem vermeintlichen Kostenpunkt eine Einnahmequelle. ParkHere verbindet all das in einer Plattform: intelligentes Parkraummanagement und Ladeinfrastruktur, gesteuert über ein zentrales Dashboard, nutzbar über eine App, kompatibel mit jeder bestehenden Hardware.
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