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ParkHere Wissen

Smartes Parkraummanagement als Vorbild für die Digitalisierung von Unternehmensprozessen

Chief-Digital-Officer und Chief-Information-Officer – zwei Positionen in Unternehmen, deren Aufgabengebiete sich an manchen Stellen überschneiden. Die Digitalisierung der Prozesse gehört dazu. Bei den vielen Aufgaben, die diese Führungskräfte auf dem Tisch haben, kommt die Optimierung eines Prozesses häufig noch zu kurz – Das Parkraummanagement. Doch hier steckt eine Menge verborgenes Potenzial:

So können CDOs und CIOs digitales Parkraummanagement als Vorbild nutzen

Das Wort „Digitalisierung“ ist mittlerweile fester Bestandteil des deutschen Sprachgebrauchs und Grundlage einer Vielzahl von Diskussionen.

Die Antwort auf die Frage, wie sich Deutschland im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung schlägt, ist für viele Menschen der Beweis dafür, wie sehr das Land in der Entwicklung hinterherhinkt.

Denn tatsächlich hat Deutschland einiges aufzuholen.
Der „Digital Quality of Life Index“ von Surfshark misst die Qualität des digitalen Lebens und zeigt auf, wie sich die verschiedenen Nationen in den Bereichen „Digitale Infrastruktur“, „Internet Bezahlbarkeit“ und „Internet Qualität“ schlagen.

Deutschland liegt im gesamten Ranking gerade einmal auf Rang 16, noch hinter Ländern wie Rumänien oder Tschechien. Auf den ersten drei Rängen befinden sich Dänemark, Schweden und Kanada.

Doch nicht nur der normale Alltag entwickelt sich weiter in Richtung digitale Zukunft. Auch Unternehmen können sich vor der Weiterentwicklung nicht verstecken und kommen früher oder später an einen Punkt, wo alte Systeme dem aktuellen Qualitätsstandard nicht mehr standhalten können.

Für die digitale Weiterentwicklung einer Firma sind in den meisten Fällen der CDO und der CIO zuständig. Für diese beiden Führungskräfte ist das eine spannende, verantwortungsvolle und niemals endende Aufgabe.

Kurz und knapp – die Aufgabengebiete eines CDOs und eines CIOs

Der Chief-Digital-Officer, kurz CDO, gilt als die treibende Kraft der Digitalisierung eines Unternehmens.

Daher ist diese Person für jeden Betrieb wichtig, da er sowohl die Prozesse als auch die Produkte neu aufstellen und für das digitale Zeitalter fit machen muss.

Der Beruf des Chief-Digital-Officers ist noch nicht weit verbreitet, da die Aufgaben, die diese Stelle mit sich bringt, in der Vergangenheit meist von anderen Abteilungen und Personen übernommen wurden.

Ein Beruf, der einige Überschneidungen mit den Aufgabengebieten des CDO hat, ist der Chief-Information-Officer, kurz CIO. Die Person, die diese Stelle bekleidet, ist zuständig für die Planung und Durchführung von IT-Projekten, wozu Digitalisierungsmaßnahmen ebenfalls gehören können.

Viel zu tun in der Digitalisierung

Sowohl für den CDO als auch den CIO ist die Aufgabe der Digitalisierung eines Unternehmens weit mehr als nur die Abschaffung von Papier und die Einführung eines Cloudsystems. Der Digitalisierungsprozess einer Firma ist eine stetig fortlaufende Aufgabe, die auf Daten und Analysen aufbaut, an verschiedenen Punkten stattfindet und nicht von heute auf morgen zu realisieren ist.

Das jeweilige Unternehmen durchläuft dementsprechend einen langen Änderungsprozess – von der Organisation im Hintergrund mit bis zum Kundenerlebnis im Vordergrund.

Es ist selbstverständlich, dass dieser Prozess nicht an allen Punkten eines Unternehmens gleichzeitig stattfinden kann. Doch eine Studie der techconsult GmbH zeigt, dass besonders im Mittelstand schon einzelne Maßnahmen zu einem Mehrwert für das gesamte Unternehmen führen können.
So erzielten 35 Prozent der teilnehmenden Firmen durch die Digitalisierung einiger ihrer Prozesse eine Umsatzsteigerung. 45 Prozent der Unternehmen konnten die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Dass die Optimierung der Prozesse einen positiven Effekt auf Kundenzufriedenheit und Umsatzsteigerung haben, ist das oberste Ziel. Jedoch ist nicht jeder Digitalisierungsprozess im Vordergrund darauf ausgelegt.

Auch interne Prozesse können im Zuge der Digitalisierung verbessert werden, um die Zufriedenheit der eigenen Belegschaft zu steigern, was sich auf die Arbeitsmoral, die Effektivität und schlussendlich auf die Wirtschaftlichkeit der Firma auswirkt.

Parkraummanagement häufig noch analog

Ein Prozess, der sowohl bei CDOs als auch bei CIOs auf dem Plan stehen sollte, ist der des Parkraummanagements.

Mitarbeiterparkplätze sind ein wertvoller Benefit für Unternehmen, um die eigene Attraktivität zu steigern und Mitarbeiter langfristig an sich zu binden. Jedoch gehört eine ausgefeilte Managementstrategie dazu, um diesen Benefit bestmöglich zu nutzen.

In der Realität ist das Parkraummanagement jedoch häufig weit von der Digitalisierung entfernt.

Die begrenzte Anzahl an Parkflächen muss innerhalb der gesamten Belegschaft fair verteilt werden. Doch noch immer ist eine feste Stellplatzvergabe die Norm. Das Prinzip „first-come-first-serve“ ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit langer Unternehmenszugehörigkeit ein Vorteil. Jedoch werden neue Fachkräfte schon ab dem ersten Arbeitstag benachteiligt. Dies sorgt für ein Ungleichgewicht bei der Wertschätzung, was sich schnell auf die Motivation und den Arbeitseifer auswirken kann und somit negative Produktivität nach sich zieht.

Alte Systeme sind wenig wirtschaftlich

In Bezug auf die Wirtschaftlichkeit ist die feste Vergabe von Parkplätzen ebenfalls nicht die bestmögliche Strategie. Selten haben Unternehmen genug Parkflächen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diejenigen, die keine Stellfläche zugewiesen bekommen haben, müssen auf den umliegenden Straßen parken und dafür bezahlen. Geld, welches auch an das Unternehmen gezahlt werden könnte.

Hinzu kommt das analoge Management – Mitarbeiterdaten händisch in Listen eintragen, abheften und in Ordnern zu verstauen dauert lang und ist unübersichtlich. Parktickets oder -ausweise können in Eile schnell vergessen werden oder verloren gehen.

All diese Punkte können vom Chief-Digital-Officer und vom Chief-Information-Officer verbessert werden. Die Möglichkeiten sind bereits da.

Digitale Parkraummanagement-Angebote existieren bereits

Digitales Parkraummanagement bezieht sich genau auf all diese Probleme und kann ihnen Abhilfe verschaffen.

ParkHere hat beispielsweise verschiedene digitale Systeme entwickelt, die individuell auf die jeweiligen Situationen von Unternehmen angepasst werden können.

Das Problem der leer stehenden Parkplätze kann durch ein dynamischen Reservierungs- und Buchungssystem gelöst werden. Dafür können sich die Mitarbeiter eine spezielle App aufs Smartphone laden, worin sie ihre Daten hinterlegen und Parkplätze reservieren, buchen und digital bezahlen können. Das führt dazu, dass Parkplätze teilweise sogar mehrfach am Tag von verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt werden können, wenn diese sich beispielsweise im Schichtdienst befinden. Ergebnis: höhere Auslastung und höhere Wirtschaftlichkeit.

Außerdem schafft es Gleichbehandlung und Fairness allen Mitarbeitern gegenüber, was sich wiederum auf den Gemütszustand und das Stresslevel auswirkt. Arbeitnehmer, die sich schon vor der Arbeit nicht um die Suche nach einem freien Parkplatz kümmern müssen, starten entspannter den Arbeitstag und können produktiver arbeiten.

Den Überblick über alle hinterlegten Daten und die Parkflächenauslastung bietet ein Dashboard. Hierüber können zugewiesene Personalerinnen und Personaler alle wichtigen Informationen gewinnen und zusätzliche Reservierungen sowie Datenerfassungen vornehmen.

Fazit – Das Parkraummanagement als Vorbild nutzen

Die Aufgabengebiete für CDOs oder CIOs werden mit fortlaufender Zeit immer vielseitiger und wichtiger. Die Digitalisierung hat schon vor langer Zeit begonnen und es liegt an den Unternehmen selbst, ob sie sich neuen Systemen öffnen möchten oder nicht.

Nicht jeder Aspekt der Digitalisierung passt zum individuellen Bedürfnis eines jeden einzelnen Unternehmens. Daher ist die Priorisierung der Aufgaben und die Ausarbeitung der richtigen Strategie für jedes Unternehmen wichtig.

Das digitale Parkraummanagement kann jedoch als eine Art Vorbild für alle weiteren Digitalisierungsmaßnahmen genommen werden. Ein interner Prozess, der auf den ersten Blick nichts zur Wirtschaftlichkeit der Firma beiträgt, kann manchmal genauso wertvoll sein, wie Maßnahmen im operativen Geschäft.

Die Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit eines jeden Unternehmens sind abhängig von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wenn man ihnen durch solche Benefits den Arbeitsalltag erleichtert, arbeiten sie motivierter und effizienter, was das oberste Ziel eines jeden Geschäftsführers ist.