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ParkHere Wissen

Smarte Parkraumlösungen überholen analoge Systeme

Smartes Parken setzt sich im Zuge des digitalen Wandels weiter durch. Unternehmen, die ihr Parkplatzmanagement digital steuern, profitieren von optimaler Parkplatzauslastung und zufriedeneren Mitarbeitern.

Die digitale Transformation betrifft nicht nur unternehmerische Prozesse, sondern vollzieht sich auf allen Ebenen der Gesellschaft und dringt in alle Lebensbereiche vor. Auch die Mobilität verändert sich mit dem digitalen Wandel. Es gibt zahlreiche innovative Ansätze, um Verkehr, Mobilität und Transport für Mensch und Klima zukunftsfähig zu gestalten.

Vor allem in städtischen Ballungsräumen steigt der Parkplatzsuchverkehr immer weiter. Die Stadt wird aufgrund hoher Mieten zum Wohnen zunehmend unattraktiver, und so wächst der berufliche Pendelverkehr stetig an. Viele Unternehmen halten zwar ein Kontingent an Parkplätzen für ihre Mitarbeiter vor, dennoch sind die Möglichkeiten begrenzt, und die Stellplätze reichen meistens lange nicht für alle.

So verwundert es kaum, dass es im Schnitt etwa 10 Minuten dauert, bis ein Mitarbeiter einen Stellplatz gefunden hat. Das ist nicht nur aus Sicht von Lärm- und Emissionsschutz eine immense Mehrbelastung, sondern bedeutet für die Autofahrer immer wieder, bereits gestresst in den Arbeitstag zu starten.

Unter den Beschäftigten können zudem Unzufriedenheit und Missgunst entstehen, wenn die Parkplatzverteilung als nicht ausreichend, zeitraubend oder ungerecht empfunden wird.

Herkömmliche Systeme weisen signifikante Schwächen auf

Analoge Parkraumbewirtschaftungssysteme für Unternehmen, die freie Parkplätze in Parkhäusern und auf öffentlichen Parkplätzen anzeigen, gibt es schon seit längerem und werden in vielen Städten eingesetzt. Sie sind sicher hilfreich, um den Parksuchverkehr zu verringern, aber sie können das Problem mangelhafter Parkraumbewirtschaftung nicht alleine lösen.

So zeigen herkömmliche Parkleitsysteme zwar an, dass freie Plätze zur Verfügung stehen, sie geben aber häufig keine Auskunft darüber, wo genau sich die freien Stellplätze auf dem Parkgelände befinden. Autofahrern bleibt in diesem Fall nichts anderes übrig, als innerhalb des Gebäudes wiederum nach dem freien Parkplatz suchen.

Dies ist besonders im beruflichen Rahmen problematisch, wenn in der näheren Umgebung des Arbeitsplatzes wenig alternative Stellmöglichkeiten zur Verfügung stehen. In dieser Not beginnen viele Beschäftigte jeden Arbeitstag bereits gestresst und unter Zeitdruck.

Umständlich: Tickets und Transponder

Der Zugang zu den Parkhäusern wird bei älteren Parksystemen immer noch mit klassischem Parkschein geregelt. Für regelmäßige Nutzer wie Beschäftigte und andere Dauermieter werden häufig sogenannte RDIF-Transponder-Systeme eingesetzt.

Die Nachteile des Papiertickets liegen auf der Hand: Weil sie recht unscheinbar sind, gehen sie häufig verloren. Außerdem bedeuten Parkscheine unnötigen Müll und zusätzlichen Aufwand in der Abfallbeseitigung. Die Ticketmaschinen und Kassenautomaten müssen zudem personell betreut und regelmäßig gewartet werden. Das verursacht zusätzliche laufende Kosten.

Transponder, häufig in Chipkarten eingesetzt oder als Fensteraufkleber, übertragen Funksignale. Sie ermöglichen immerhin vereinfachten, kontaktlosen Zutritt zum Parkhaus, jedenfalls für legitimierte Nutzer. Das ist nützlich, um unerwünschte Besucher abzuhalten. Aber der Teufel liegt im Detail. Für Besucher und Kurzzeitparker müssen nämlich weiterhin Parkscheinautomaten bereitgestellt werden. Chipkarten können verloren gehen. Gestohlene Karten und Manipulationsversuche an den Kartenlesegeräten relativieren die Sicherheit der Einlasskontrolle.

Nicht zuletzt regeln RFID-Lösungen lediglich den Parkvorgang selbst. Vorgelagerte Prozesse wie Platzverteilung, Reservierung und dynamische Vermietung werden von dieser Methode der Parkraumbewirtschaftung nicht abgedeckt.

Smartes Parken dank innovativer, digitaler Lösungen

Nun greift die Digitalisierung in jüngerer Zeit auch in der Parkraumbewirtschaftung Raum. Innovative Akteure wollen die Mobilitätswende mitgestalten und legen zukunftsfähige Konzepte für smartes Parken vor. Für das kommunale Parkmanagement gibt es inzwischen bereits zahlreiche Modelle und App-Lösungen.

Es zeigt sich aber, dass es sich auch für Unternehmen lohnen kann, ihren Parkraum digital zu verwalten.

Hier lauern oft andere Probleme, als auf freien Parkplätzen. Werden Plätze fest zugewiesen oder per Losverfahren verteilt, bleiben häufig Plätze ungenutzt, auf die suchende Mitarbeiter nicht zugreifen können. Dies kann zu Frustration einerseits, und zu unnötigen Kosten andererseits führen.

Smarte Lösungen wie das intelligente Parkmanagement von ParkHere brechen diese veralteten Methoden auf und ermöglichen dynamisches Parkmanagement.

Effiziente und dynamische Parkplatzverteilung via App

Mitarbeiter können in der App tageszeitengenau Stellplätze reservieren und freigeben. Kurzfristig freigewordene Zeitfenster verfallen nicht, sondern werden entweder auf eine Warteliste verteilt oder erneut zur Buchung freigegeben.

Auch können besondere Anforderungen wie gebäudenahe Parkplätze für Gehbehinderte oder Frauenparkplätze bereits bei der Online-Reservierung berücksichtigt werden. Besonders zukunftsweisend erscheint in diesem Zusammenhang die Option, Stromparkplätze für Elektrofahrzeuge anzubieten.

Ein weiterer Pluspunkt: um die Parkplatzsuche weiter abzukürzen, besteht die Möglichkeit, sich im Parkhaus via App zum reservierten Stellplatz lotsen zu lassen.

Präzise Abrechnung fördert Flexibilität

Digitale Steuerungssysteme sind außerdem zumeist in der Lage, individuell nach tatsächlicher Stellplatznutzung abzurechnen. Das ist für die Beschäftigten günstiger und schafft einen zusätzlichen Anreiz, Stellplätze nicht über Bedarf zu buchen. Unternehmen hingegen profitieren von der höheren Auslastung durch Mehreinnahmen. So ermöglicht es die Digitalisierung, den unternehmenseigenen Parkraum nicht nur gerechter zu verteilen, sondern auch bis nahezu 100% auszulasten.

Ein weiterer signifikanter Vorteil digitaler Parkraumbewirtschaftung mit ParkHere besteht in der sicheren und unkomplizierten Authentifizierung an der Schranke. Statt Papierticket oder Transponder werden Autos kontaktlos und ohne zusätzliche Karten oder Aufkleber über automatische Kennzeichen identifiziert. Alternativ können Mitarbeiter oder Besucher sich via QR-Code bequem an der Schranke authentifizieren.

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Gegenüber Ticketing bedeutet dies einen geringeren Wartungsaufwand, da Geräte für Parkscheinausgabe, Kassenautomat und Ticketeinzug an der Schranke entfallen, außerdem fällt weniger Müll an.

Hierbei sind private Unternehmen der kommunalen Parkverwaltung sogar dann voraus, wenn letztere ebenfalls auf das sogenannte Handyparken setzen. In vielen Städten, darunter auch Berlin, müssen Autofahrer, die am Handyparken teilnehmen wollen, eine entsprechende Plakette im Fenster anbringen. Systeme, die auf Kennzeichenerkennung setzen, kommen ohne derlei Vignetten aus.

Digitale Steuerung ermöglicht vorausschauende Planung

Aus der Digitalisierung ergibt sich weiterhin ein zusätzlicher Nutzen für die Parkraumbetreiber. So lässt sich über einen längeren Zeitraum analysieren, wie Parkplätze tatsächlich genutzt werden. So kann das System stetig auf Basis realer Daten verbessert werden. Mehrbedarf wird schneller erkannt, oder Überangebot abgestoßen. Denkbar wäre auch, Zeiträume geringer Nutzung vorherzusehen und fremdzuvermieten.

Digitale Parkraumbewirtschaftung ist zukunftsweisend

Zukunftsorientierte Startups legen den Fokus ihrer Parkraumlösungen auf Prozessoptimierung und die User Experience. Parkraumanbieter und Unternehmen profitieren beim Smart Parking von optimierter Auslastung der Parkstätten und personalsparenden Betriebs dank automatisierter Prozesse.

Aber digitale Parkraumlösungen bedeuten nicht nur administrative Entlastung auf Betreiberseite. Intelligente, flexible Parksteuerung vereinfacht und verkürzt die Parkplatzsuche und sorgt außerdem dafür, dass der Parkvorgang unkompliziert abgewickelt wird. Für Mitarbeiter resultieren daraus echte Erleichterungen im Arbeitsalltag.

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