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ParkHere Wissen

ParkHere talks to goFLUX

Das junge Startup aus Köln entwickelt innovative Mitfahrpalttform für Pendler, innerstädtische Fahrten und andere Kurzstrecken. In einem spannenden Interview erzählt uns Geschäftsführer und Gründer Wolfram Uerlich mehr über die Innovation und Idee hinter goFLUX.

Hallo Wolfram, schön dich heute dabei zu haben! Kannst du uns mehr über goFLUX und dich erzählen?

Hallo ParkHere, klar, das mache ich gerne! goFLUX ermöglicht das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten für alltägliche Fahrten in wenigen Sekunden. Damit steigern wir nachhaltig die Auslastung privater Fahrten und reduzieren das Verkehrsaufkommen sowie die dadurch entstehenden Emissionen. Unsere Nutzer*innen sind damit nicht nur nachhaltig und flexibel, sondern auch noch zeit- und kostensparend unterwegs. Im Herzen von Köln arbeiten wir täglich an dem Ziel, Alltagsmobilität so effizient und nachhaltig wie möglich zu gestalten. Dabei vereint unser Team IT-, Unternehmens-, Marketing- und Design-Fähigkeiten mit umfangreichem Wissen und Erfahrung im Bereich der Verhaltensökonomik.

Spannend, kannst du uns verraten, wie die ursprüngliche Idee für goFLUX entstanden ist?

Meine zwei Mitgründer, Dennis Pütz, Nils Kittel und ich sind uns einig: Der Verkehr ist besonders in urbanen Regionen nicht sinnvoll organisiert. Autos, die durchschnittlich nur mit 1,5 Personen besetzt sind, führen besonders im alltäglichen Pendelverkehr zu großen Mengen an CO2-Ausstoß. Das wollen wir ändern, denn wenn alle Autos mit mehr Personen besetzt sind, werden die Straßen entlastet. Die Konsequenz ist weniger Stau und sinkende Emissionsbelastung.

Ein wünschenswertes Szenario für alle Pendler. In Deutschland hat sich das Konzept der Mitfahrgelegenheiten noch nicht richtig durchgesetzt. Was möchtet ihr anders machen?

Das stimmt, das Konzept von Mitfahrgelegenheiten auf Langstrecken funktioniert seit Jahren sehr gut. Für kürzere Strecken hat sich allerdings bislang noch keine richtige Lösung etabliert. Das ändern wir gerade! Dabei hilft unsere Mitfahr-App nicht nur nachhaltig, den Stau auf den Straßen zu reduzieren – sie unterstützt gleichzeitig den ÖPNV an den Stellen, an denen die Mobilitätsversorgung der Menschen durch Busse und Bahnen nicht oder noch nicht gewährleistet werden kann. Damit unsere App stetig besser wird, entwickeln wir sie durch Nutzer*innen-Feedback permanent weiter. Wir arbeiten daran, dass goFLUX die einfachste App ist, wenn es darum geht, von A nach B zu kommen. Dabei verfolgen wir unsere Vision: Stell Dir vor, Dir steht überall und jederzeit die perfekte, nachhaltige Mobilitätslösung zur Verfügung.
Dafür setzen wir u.a. auf Kooperationen mit Partnern, die unsere App breitflächig nutzen. Beispielsweise die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die technische Hochschule Ingolstadt; neu dabei ist jetzt auch Ford, mit seinem Standort in Köln. Außerdem sind wir auch in Düsseldorf und Bonn verfügbar, in einer Partnerschaft mit den Stadtwerken.

Carpooling goFlux

goFLUX bietet demnach mehreren Nutzergruppen einen Vorteil?

Genau. Private Endnutzer*innen fahren mit goFLUX flexibel von A nach B, sparen Kosten, können soziale Kontakte knüpfen und schonen dabei unsere Umwelt.
Aber auch für Arbeitgeber bietet unsere App eben viele Vorteile. Denn Unternehmen haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, wenn es um die Thematik nachhaltige Mobilität geht. Parkplatzknappheit, unflexible Mobilitätsmöglichkeiten und eine nicht zufriedenstellende Umweltbilanz, sind nur einige der Probleme, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen. Hierfür bietet goFLUX eine einfache Lösung. Unternehmen schaffen mit unserem System ein nachhaltiges Mobilitätsangebot für ihre Mitarbeiter, verbessern ihre C02-Bilanz, reduzieren den Parkdruck am Unternehmensstandort und sparen Kosten. Außerdem fördert unsere App in Unternehmen den Austausch über Hierarchien und Abteilungen hinweg.

Der Wunsch nach nachhaltiger Mobilität ist sowohl bei Unternehmen als auch bei Endnutzern sehr präsent. Welche Mobilitätstrends werden sich Deiner Meinung nach in den kommenden Jahren durchsetzen?

Ich erwarte ein exponentielles Wachstum der Sharing-Angebote und denke, dass auch noch weitere – bisher noch unbekannte – Sharing-Angebote hinzukommen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es selbstfahrende PKW und Busse geben wird, die als Beförderungsalternative in abgeschlossenen Bereichen fahren. Beispielsweise wird es Autobahnstrecken geben, auf denen man in vollautonomen Fahrzeugen ohne Fahrer*in reisen wird.

Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, wie wird die Mobilität im Jahr 2050 aussehen?

Autonome Fahrzeuge werden langfristig sicherlich das Straßenbild dominieren und der Besitz von Fahrzeugen durch Privatpersonen wird auf ein Minimum reduziert. Außerdem glaube ich, dass sich die Mobilität – global gesehen – so ändert, dass jedem Menschen überall und jederzeit die perfekte Beförderungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Mit goFLUX möchten wir einen Beitrag für genau diese, nachhaltige Zukunft der Mobilität schon heute leisten.

Wir bedanken uns bei Geschäftsführer Wolfram Uerlich für die Zeit und die spannenden Einblicke in das Unternehmen goFLUX.

Sie möchten mehr über ParkHere oder goFLUX erfahren? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.