Der Status quo des Parkens am Arbeitsplatz bedeutet für die meisten: Belegte Parkplätze, eine lange Stellplatzsuche und Warteschlangen an Ein – und Ausfahrt. Um das Problem anzugehen, können Unternehmen mittlerweile auf hilfreiche Technologien zurückgreifen. Dieser Artikel verrät Ihnen, wie diese smarten Parkhaus Lösungen aussehen können.

 

Als Unternehmen kann man die Tücken des Parkens leicht unterschätzen, wie sich am Beispiel des Caravaning-Konzerns Erwin Hymer Group zeigt. Wer Wohnmobile und Wohnwagen verkauft, ist besonders sensibilisiert für die Bedürfnisse von autofahrenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Der CEO Martin Brandt erinnert: „Als ich meine erste Rundreise durch die Standorte machte und ich die Mitarbeiter nach deren wichtigsten Problemen fragte, kam zu meinem Erstaunen an fast allen Standorten das Thema Parkplätze.“

 

Zu wenig Parkplätze, zu langes Suchen, zu viel Fahrerei – was die Erwin Hymer Group zum Handeln veranlasste, gibt es in vielen Unternehmen, die Parkräume verwalten. Brandts Unternehmen hat dafür gesorgt, dass die Firmenparkplätze optimal ausgelastet sind, damit die Belegschaft weniger gestresst am Arbeitsplatz ankommt. Unternehmensweit betrachtet könnten individuelle Parkplatzprobleme schließlich das Betriebsklima belasten und die Produktivität verschlechtern. 

Das Parkhaus, wie wir es kennen

Parken in Parkhäusern gehört in Deutschland zum Alltag, wie eine Umfrage des ADAC 2013 bestätigte: Jeder dritte Fahrer fuhr mindestens einmal pro Monat in ein Parkhaus, jeder fünfte mindestens einmal pro Woche. Die meisten haben dabei schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht, nicht nur bezogen auf die Preise: Umständliche Kassenautomaten und Schrankensysteme mit Papiertickets können Zeit und Nerven kosten. Vor allem kann das Parkplatzsuchen wiederholtes Kreisen durch die Etagen bedeuten – oder man fährt ganz ohne Parkplatz, dafür aber mit schlechterer Laune wieder raus.

Was für private Fahrten zum Einkaufen gilt, sieht für Fahrten zum Arbeitsplatz nicht anders aus – hat aber noch mehr Implikationen für die Unternehmen. Keine Firma will, dass eingeplante Arbeitszeit mit der Parkplatzsuche verschwendet wird und Teile der Belegschaft genervt in ihren Arbeitstag starten. Auch Zulieferer und Partner sollen eine stressfreie Parkmöglichkeit finden, wenn sie auf das Firmengelände kommen, was in vielen Regionen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln funktioniert. Auf der anderen Seite kostet das Anmieten der Parkflächen viel Geld, leerstehende Parkplätze belasten unnötig die Bilanz.

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Abbildung 1: So sieht der Parkalltag im Unternehmen für viele Mitarbeiter aus – Frust und Zeitverlust beim Parken.

Das ideale Ziel wäre ein positives Parkerlebnis für alle Beteiligten bei gleichzeitig optimaler Auslastung mit Blick auf die Kosten. Um das zumindest ansatzweise zu erreichen, können Unternehmen mittlerweile auf einige hilfreiche Technologien zurückgreifen. Denn, das ist die gute Nachricht: Das gute alte Parkhaus lässt sich heutzutage fast immer zum neuen smarten Parkhaus aufrüsten, zumal viele Bauten einen modularen Aufbau haben.

Neue Technologien und spezialisierte Anbieter machen Parkraum-Innovationen heute relativ einfach. Besonders gilt das für die Parkhäuser und Tiefgaragen, die für größere Unternehmen zur zentralen Infrastruktur gehören: Der Studie Parken 2020 – Szenarien für die Entwicklung des Parkraummarktes in Deutschland zufolge verwaltete allein der Betreiber Apcoa 2012 über doppelt so viele Parkhaus-Parkplätze, wie noch Ende der 60er Jahre bundesweit zur Verfügung standen.

Das Parkhaus, wie es sein könnte

Bundesweit sind noch eher wenig Firmengaragen und Unternehmensparkhäuser mit moderner Technologie ausgestattet. Aber mit der Digitalisierung und dem wachsenden Bewusstsein für die neuen Möglichkeiten in fast allen Lebens- und Arbeitsbereichen steigt das Interesse an intelligentem Parkraum-Management. International sind schon diverse Geräte und Services erfolgreich im Einsatz. Wohin die Reise geht, könnte zum Beispiel ein Blick auf die Lösungsansätze chinesischer Metropolen zeigen. Interessante Innovationen für deutsche Firmen und Parkraumbetreiber sind aktuell:

Bezahlen per App

Sowohl für den Stadtraum als auch für Parkhäuser gibt es schon mehrere Apps, mit denen man bargeldlos für das Parken bezahlen kann. Die Belege einiger Anbieter werden von Kontrolleuren und Ordnungsamt akzeptiert. Das PACE Magazin hat im April 2019 die wichtigsten Angebote getestet. 

Zugangsberechtigung

Zugangsberechtigungen können verhindern, dass andere Autofahrer die Firmenparkplätze blockieren. Je nach Parkraum und Firmenlage sind individuelle Reservierungsbügel möglicherweise angemessener als zentrale Zugangsschranken mit Transpondern zum Öffnen.

Anzeigetafeln

Mit LCD-Displays oder ähnlichen Anzeigetafeln können „Fremdparker“ darauf aufmerksam werden, dass ein bestimmter Parkplatz reserviert ist. Mitarbeiter oder regelmäßige Zulieferer wiederum kann man auf diesem Wege individuell begrüßen.

Bodensensorik

Parkplätze können dauerhaft mit Bodensensoren versehen werden, die zum Beispiel eingefräst oder aufgeklebt werden. Die Sensoren erzeugen Signale, die ausgelesen werden können und darüber informieren, ob ein Parkplatz belegt oder frei ist. Die Systeme funktionieren bei jeder Witterung. 

Ladestationen

Ladestationen für Elektroautos dürften in Zeiten von Elektromobilität und Verkehrswende flächendeckend zunehmen. Damit sie optimal genutzt werden, empfiehlt der ADAC klare Beschilderungen und Bodenmarkierungen.

Reservierungssysteme

Wer Parkplätze via Reservierungssystem zuweist, reduziert die Suchzeit für Parkplätze, die deutschlandweit eine Millionendimension hat, wie der Verband der Automobilindustrie in seinen Publikationen mehrfach vorgerechnet hat. Zudem können die Parkplätze so dynamisch, also nach Bedarf, vergeben werden. 

QR-/RFID- und Transponderleser

Einige Flughäfen regeln die Zufahrt in ihre Parkhäuser bereits über QR-Codes, die die Scanner von den Handys der Fahrer auslesen. Einen Schritt weiter geht die Kennzeichenerkennung, die das in der App hinterlegte Kennzeichen an der Zu- und Abfahrt anstelle eines QR-Codes ausliest. Eine weiter Alternative zum klassischen Ticketziehen an der Schranke sind Etiketten mit RFID-Chips auf der Windschutzscheibe. Auch sie fungieren als digitale Schlüssel.

ParkHere QR Code Scan mit dem Smartphone am Terminal im Parkhaus

Abbildung 2: So kann die Einfahrt in das Unternehmensparkhaus zukünftig aussehen: Die ParkHere-Lösung gewährt Mitarbeitern die Einfahrt über den QR-Code-Scan mit dem Smartphone.

Automatische Kennzeichenerkennung

Smarte Parktechnologie wie das von der ParkHere GmbH entwickelte Terminal erkennt automatisch die Autokennzeichen. Sie können bestehende Schrankensysteme in Parkhäusern ergänzen oder ersetzen, sodass die Belegschaft zügiger ein- und ausfahren kann.

Veränderung lohnt sich

Auf  innovative Lösungen zurückzugreifen, dürfte sich für die meisten Geschäftsführungen langfristig lohnen. Intelligente Parkleitsysteme und Steuerungstools optimieren die Auslastung. Mit ihnen sinkt das Risiko, für nicht genutzte Parkplätze zu zahlen. Außerdem könnten Plätze, die durch die Personalsituation für einen definierbaren Zeitraum frei bleiben, an Dritte weitervermietet werden, was zusätzliche Einnahmen generiert. Wer auch für die Abrechnung der parkplatzbezogenen Kosten mit smarten Lösungen arbeitet, kann zusätzlich Zeit und Personalkosten sparen.

Abgesehen von den finanziellen Vorteilen spielt das Parken auch für das Image und die Mitarbeiterzufriedenheit eine Rolle. Effiziente Parkraumbewirtschaftung ist für die Umwelt nachhaltiger. In Zeiten von Identifikationsfiguren wie Umweltaktivistin Greta Thunberg könnte dies durchaus Effekte auf die Außenwirkung haben. Wenn sich Parkplatz-Angebot und -Nachfrage besser matchen lassen, dürfte das die Mitarbeiterzufriedenheit oft erhöhen, wie das Beispiel der Erwin Hymer Group zeigt.

Die Belegschaft profitiert

Stressfreies Parken macht Unternehmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiver. Sie haben seltener das Gefühl Zeit zu vergeuden. Sie kommen entspannter am Arbeitsplatz an. An Beispielen wie Hymer zeigt sich auch, dass Mitarbeiter eher gewillt sein könnten, einen individuellen Anteil für das Parken zu bezahlen, wenn Stellflächen effizient gemanagt werden und viele Mitarbeiter an ihnen teilhaben können. Das Parken kann außerdem im Wettbewerb um neue Talente ein Kriterium sein, dass Konkurrenten unterschätzen.

Weitere Faktoren, die in der Arbeitswelt an Bedeutung gewonnen haben, sind Chancengleichheit und Fairness. Bezogen auf die Parkplätze stehen viele Unternehmen vor einem Dilemma: Oft reicht es nicht, einen zentralen Parkplatz, eine Parkhaus-Etage oder Ähnliches für alle anzubieten, weil die Nachfrage dauerhaft zu groß ist. Wenn aber Plätze zugewiesen werden, kann es zu Diskussionen über Privilegien und vermeintlich unfaire Wartelisten kommen: Wer hat Vorrang: die Chefs? Die Pendler mit der längsten Anfahrt? Die Dienstältesten? In einer Klinik im Raum Tübingen kam es zu der Situation, dass einige Wartelistenplatz-Inhaber ein Jahrzehnt auf einen Parkplatz hätten warten sollen- und das ist keine Seltenheit. 

Mittlerweile sind smarte Buchungs- und Reservierungssysteme auf dem Markt, die mit Echtzeitdaten arbeiten. Das erleichtert nicht nur das Finden von Parkplätzen für den Einzelnen, sondern auch das Zuteilen und Managen des verfügbaren Parkraums aus der Vogelperspektive für die Unternehmen.

Fazit: Digitalisierung macht Parkplatzmanagement einfach 

Die bereits existierenden Lösungen und Beispiele haben gezeigt, dass die Digitalisierung sich gut dafür nutzen lässt, das Parkplatzmanagement für Unternehmen zu optimieren. Dabei lohnt sich eine effiziente Auslastung der Parkräume für beide Seiten: Die Firmen werden gegenüber dem Wettbewerb attraktiver, wenn sie der Belegschaft effizientes und faires Parken insbesondere in Parkhäusern ermöglichen. Außerdem können sie ihre Produktivität steigern und langfristig einige Kosten senken. Die Mitarbeiter sparen Zeit und Nerven und haben faire Chancen auf einen Stellplatz, was langfristig das Betriebsklima und die Außenwirkung des Unternehmens positiv beeinflussen kann. Zur Verfügung stehen bereits diverse Software-Lösungen in Kombination mit Sensorik, Authentifizierungs-Terminals und Ladestationen, die die individuellen Bedürfnisse verschiedener Firmen bedienen können. Smartes Parkraummanagement scheint daher so einfach und lohnenswert wie noch nie – und immer mehr Unternehmen machen es sich zu Nutze. 

 

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Quellen: 

https://www.pace.car/de/magazin/technik/mobiles-bezahlen-beim-parken 

https://www.morgenpost.de/bezirke/marzahn-hellersdorf/article216323405/Der-Kampf-um-die-Parkplaetze-in-Hellersdorf.html

https://www.scmp.com/news/china/society/article/3011170/apps-helping-shanghai-tackle-its-chronic-car-park-shortage 

https://www.quantum.ag/fileadmin/Dateien/Publikationen_Archiv/QuantumFokus_2-2012.pdf

https://www.adac.de/_mmm/pdf/fi_benutzerreundliche_parkhauser_0114_238764.pdf

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/parken-elektro-ladesauele/ 

https://www.vda.de/de/services/Publikationen/fat-schriftenreihe-271-parkpl-tze-in-st-dten.html

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Lange-Warteliste-fuer-Tiefgarage-Betriebsrat-Parkhaus-ist-noetig-36215.html

https://park-here.eu/

alle Quellen wurden am 20.01.20 abgerufen.

Viele Arbeitgeber halten für ihre Angestellten Firmenparkplätze vor, denn sie sind sowohl für Unternehmen als auch für deren Belegschaften positiv: Die Unternehmen beugen mit Stellplätzen verspätetem Arbeitsbeginn vor und reduzieren das Stresslevel ihrer Mitarbeiter, während diese wiederum Zeit und in aller Regel auch Geld sparen. Allerdings ist das Angebot häufig zu knapp – und bei notorischem Stellflächenmangel können die genannten Vorteile nicht sichergestellt werden. Im Digitalzeitalter ist Stellflächenmangel aber dank intelligenten Parkraummanagement Lösungen einfach zu beheben. Wir geben Ihnen  einen Überblick, welche Lösungsmöglichkeiten Unternehmen zu Verfügung stehen.

 

Das eigene Auto direkt am Arbeitsplatz abstellen zu können, hat für Arbeitnehmer einen hohen Stellenwert: Gemäß einer Umfrage rangiert der Wunsch nach einem Firmenparkplatz bei Angestellten noch vor dem Bedürfnis nach freier Internetnutzung am Arbeitsplatz. 

Abbildung 2: Bei den Mitarbeiterbedürfnissen in deutschen Unternehmen darf auch derParkplatz nicht zu kurz kommen

Arbeitgeber kommen diesem Wunsch mit Blick auf ihr Employer-Image gerne nach. Ein günstiger oder sogar kostenfreier Firmenparkplatz kann ein gutes Personalakquise- und Personalbindungsinstrument darstellen und als Alternative zu einer Gehaltserhöhung dienen.

Risiko Stellflächenmangel: mehr Schaden als Nutzen

Sind allerdings zu wenig Firmenparkplätze vorhanden, so kann sich dies nachteilig auf den Geschäftsbetrieb auswirken – möglicherweise sogar nachteiliger, als überhaupt keine Firmenparkplätze anzubieten: Wenn Mitarbeiter erst vergeblich auf dem Firmengelände nach einem Parkplatz suchen und anschließend doch auswärts parken müssen, geht Zeit verloren und es entsteht Such-Frust. Auf dem Weg zum Firmeneingang kommt gegebenenfalls noch der Neid auf die Glücklichen, die einen Parkplatz gefunden haben, hinzu. Beides beeinträchtigt das Betriebsklima und kann sich negativ auf das Unternehmensimage auswirken. In Unternehmen mit Gleitzeitregelung kann Stellplatzmangel außerdem dazu führen, dass die Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten an der Parkplatzsituation – und nicht am Aufgabenprofil – ausrichten. Ein Kundenbetreuer, der wegen der Parkplatzsituation regelmäßig schon um sieben Uhr im Büro ist, obwohl die meisten Kunden erst ab neun Uhr erreichbar sind, vergeudet täglich zwei Stunden Arbeitszeit. Lösungsanbieter wie ParkHere schätzen die Umsatzeinbußen, die auf eine schlechte Parkplatzsituation zurückzuführen sind, auf rund 28 %.

Ineffiziente Stellplatzauslastung oft ein hausgemachtes Problem

Allein der Umstand, dass es in einem Unternehmen mehr Autofahrende Mitarbeiter als Stellflächen gibt, muss aber nicht zwingend in einem Stellflächenmangel resultieren. Denn nicht jeder Mitarbeiter braucht tatsächlich täglich einen Parkplatz: Mancher Mitarbeiter hat gerade Urlaub, mancher ist krank, mancher ist auf einem Fortbildungsseminar und mancher kommt ausnahmsweise mit der Bahn, weil sein Wagen in der Werkstatt ist. 

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Abbildung 1: Leere Stellplätze im Unternehmensparkhaus sind oftmals die Folge fester Stellplatzzuweisung

Sind die Stellflächen aber individuell zugewiesen, so ist bei unterdimensionierter Anzahl ein Mangel unvermeidlich – denn dann bleiben die Stellflächen von abwesenden Mitarbeitern leer, während der Rest der Belegschaft nicht genügend Parkraum hat. Leider ist die individuelle Stellplatzreservierung auf Firmenparkplätzen gang und gäbe. Das liegt im Wesentlichen daran, dass nur wenige Unternehmen eigene Parkplätze haben. Die meisten Firmen müssen Parkflächen für ihre Mitarbeiter anmieten. Die Kosten dafür geben sie je nach Geschäftspolitik zumindest teilweise an die Mitarbeiter weiter. Wenn ein Mitarbeiter aber für seinen Parkplatz bezahlt, erwartet er dafür auch eine dauerhafte Reservierung. Überdies gilt ein persönlicher Firmenparkplatz auch als Statussymbol: Wer einen eigenen Parkplatz hat, steht in der Firmenhierarchie entsprechend weit oben. Doch welche Möglichkeiten haben Unternehmen, das Parkraum Problem zu lösen? 

Lösungsansätze – von kurzfristig wirksam bis nachhaltig

Unternehmen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verbesserung der Parkplatzsituation zur Auswahl. Einige Optionen  sind zwar schnell umsetzbar, aber zweischneidig, während andere aufwendiger, aber dafür erfolgversprechender sind.

 

  • Zusätzlichen Parkraum anmieten

Die einfachste Möglichkeit, für mehr Parkraum zu sorgen, ist natürlich die Anmietung von zusätzlichen Stellflächen (sofern die Gegebenheiten dies ermöglichen). Die Kosten dafür dürfen an die Mitarbeiter weitergegeben werden – allerdings nur dann, wenn Mitarbeiterparkplätze bis dato auch schon kostenpflichtig waren wurden. War das nicht der Fall, so ist die Kostenweitergabe für neue Plätze aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) nicht möglich. Damit ist die einfachste Möglichkeit zur Behebuung des Stellflächenmangels häufig auch die teuerste.

 

  • Kostenstruktur ändern

Anstatt für mehr Stellflächen zu sorgen, kann ein Arbeitgeber auch das Nutzen der vorhandenen Flächen unattraktiver machen – zum Beispiel, indem er die Nutzung des Parkraumes teurer macht. Mit großer Wahrscheinlichkeit verringert sich dann auch der Kreis der Interessenten. Allterdings schürt diese Methode auch die Unzufriedenheit in der Belegschaft. Zudem gibt es rechtliche Hürden, die zu beachten sind: Betriebseigene Stellflächen, die bislang völlig kostenlos durch Mitarbeiter genutzt werden konnten, dürfen nicht einfach kostenpflichtig gemacht werden – es sei denn, das Unternehmen reißt den Parkraum gänzlich ab und errichtet an anderer Stelle einen neuen kostenpflichtigen Parkraum (LAG Baden-Württemberg 2014, 1 Sa 17/13).

 

  • Berechtigungen für die Parkraumnutzung ändern

Des Weiteren können neue Regelungen zur Parkraumnutzung eingeführt werden, wie etwa rotierende Berechtigungen. Wenn verfügt wird, dass die Mitarbeiter sich bei der Parkplatznutzung turnusmäßig (wöchentlich oder monatlich) abwechseln müssen, haben trotz bestehenden Stellflächenmangels alle etwas von den Parkplätzen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, nur ausgewählten Mitarbeitern eine Berechtigung zur Parkplatznutzung zu erteilen. Bevor zu dieser Praxis gegriffen wird, muss allerdings der Betriebsrat hinzugezogen werden und auch dann darf die Vergabe des Nutzungsrechts nicht willkürlich erfolgen. Rechtlich zulässig ist aber die Vergabe von Stellflächen entsprechend der Firmenhierarchie, sodass Führungskräfte bevorzugt werden können.

 

  • Für eine alternative Anreise sorgen

Die nachhaltigste Methode, Stellflächenmangel zu beheben, besteht darin, den Mitarbeitern Alternativen zur Anreise mit dem eigenen PKW anzubieten. So kann der Arbeitgeber z. B. ein unternehmensseitig gemanagtes Programm für Fahrgemeinschaften (Carpooling) ins Leben rufen oder Zuschüsse für ÖPNV-Monatstickets anbieten. Mitarbeiter, die nicht allzu weit vom Arbeitsort entfernt wohnen, sind möglicherweise für ein Firmenfahrrad zu begeistern. Davon würden Umwelt und Unternehmensbudget gleichermaßen profitieren: Dank günstiger Leasing-Modelle liegen die Kosten für ein Firmenfahrrad unterm Strich oft niedriger als die Kosten für einen Kfz-Stellplatz.

 

  • Digitales Parkplatzmanagement schafft Platz

Das Prinzip der individuellen Stellplatzzuweisung ist unflexibel und daher in Bezug auf die Auslastung ineffizient. Viel effizienter sind variable Vergabesysteme, die die Stellplatzzuweisung je nach Bedarf und Kapazität steuern. Mit solchen Systemen können Mitarbeiter Parkplätze je nach Unternehmenswunsch tageweise oder auch nur stundenweise reservieren. Vorteil: Die Auslastung des verfügbaren Parkraums steigt erheblich. Wer Home Office macht, einen Kunden besucht oder wegen des schönen Wetters das Fahrrad genommen hat, braucht an dem betreffenden Tag keinen Parkplatz – dafür kommen die Kollegen zum Zug. Bei kostenpflichtigen Parkplätzen kommt noch der Aspekt der Geldersparnis hinzu: Statt hohe Jahrespauschalen für ganzjährig zugewiesene Stellflächen zahlen zu müssen, bezahlen die Mitarbeiter nur noch für die Zeit, in der sie die Stellflächen tatsächlich nutzen. Digitale Komplettlösungen, wie sie von Unternehmen wie ParkHere oder Wunder Mobility angeboten werden, machen es möglich.

Fazit

Mitarbeiterparkplätze bereitzustellen, hat für Unternehmen zahlreiche Vorteile. Zum einen verbessern sie das Employer-Image, zum anderen tragen sie zu einem guten Betriebsklima und zu pünktlichem Arbeitsbeginn bei. Bei vorherrschendem Stellflächenmangel verkehren sich die Vorteile jedoch ins Gegenteil: Frust und Ärger über fehlende Parkmöglichkeiten stressen die Mitarbeiter und beeinträchtigen das Firmenimage; die Wahrscheinlichkeit von Verspätungen steigt. Unternehmen sollten daher unbedingt Maßnahmen ergreifen, wenn die Parkplatzsituation dauerhaft problematisch ist. Eine Einschränkung des Nutzerkreises, sei es durch höhere Bepreisung oder durch Bevorzugung von Führungskräften, ist wenig zielführend, da dies den Betriebsfrieden gefährdet. Sinnvoller ist die Einführung von digital gesteuerten Parkmanagement-Systemen, wenn das Schaffen von zusätzlichen Stellflächen nicht möglich ist. Dabei kann das System beispielsweise auch die Nutzung eines Carpooling – Programms unterstützen. Noch sind solche Systeme nicht weit verbreitet, aber schon etliche Konzerne wie Telefónica, die das Experiment gewagt haben, konnten die Parksituation auf ihren Firmenparkplätzen damit signifikant verbessern. 

 

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Quellen: 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/187502/umfrage/beduerfnisse-von-mitarbeitern-in-deutschen-unternehmen/

https://news.kununu.com/presseinformation/deutschland-diese-benefits-wuenschen-sich-mitarbeiter-von-ihren-arbeitgebern/

alle Quellen wurden am 14.01.20 abgerufen

“Das bieten wir/Was Sie erwarten können …“ ist eine Kategorie in der Stellenausschreibung, die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt ist. Denn der Arbeitsmarkt entwickelt sich aufgrund des demografischen Wandels, verstärkt zu einem Bewerbermarkt, in dem Unternehmen um die qualifiziertesten Talente ringen. Dies führt dazu, dass sich Unternehmen durch attraktive Angebote für ihre Mitarbeiter von der Konkurrenz differenzieren wollen. Hier kommt ein bisher selten angeführter Benefit ins Spiel – der Parkplatz

Der feine Unterschied: Parken – das Differenzierungsmerkmal

Besonders Unternehmen mit technischen Ausbildungsberufen bekommen Schwierigkeiten qualifiziertes Fachpersonal zu finden. 

Laut des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung werden im Zeitraum zwischen 2010 und 2030 nur sieben Millionen junge Menschen eine Berufsausbildung beginnen, während 11,5 Millionen Arbeitskräfte aus diesen Berufen ausscheiden. Unternehmen haben demnach hohen Konkurrenzdruck  bei der Akquise von neuen Mitarbeitern.Doch flexibles, mobiles Arbeiten, täglich frisches Obst, 50% Rabatt auf eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder Büro-Yoga sind auf dem heutigen Arbeitsmarkt kaum noch ein attraktives Alleinstellungsmerkmal für Fachkräfte bei der Wahl des Arbeitgebers. Doch wodurch können Unternehmen für potenzielle Arbeitnehmer attraktiv werden und sich von anderen Firmen unterscheiden?

Ein wichtiger Nutzen für Mitarbeiter, findet in der Kategorie der Unternehmens-Benefits derzeit noch selten einen Platz – der Firmenparkplatz.

 

Auch wenn sich Mobilitätskonzepte wie Car-Sharing in Großstädten immer größerer Beliebtheit erfreuen, besteht Parkraumknappheit für diejenigen, die ihren Arbeitsweg mit dem PKW bestreiten. Insbesondere in großen Konzernen mit mehreren Hundert oder Tausend Angestellten führt dies zu Problemen. 

Car-Sharing-Fahrzeuge seien „aktuell so ineffizient und flächenintensiv wie ein privater PKW“, so Stefan Weigele, Partner der Strategieberatung Civity im Interview mit der WirtschaftsWoche. Dies führt zum Schluss, dass sich die Parksituation im urbanen Raum durch Car-Sharing Angebote bisher nicht verbessert hat. Firmenparkplätze stellen daher nicht nur einen kleinen Mehrwert für Arbeitnehmer dar, sondern können sich als echtes Differenzierungsmerkmal in Sachen Unternehmensattraktivität herausstellen. 

 

Parken als Teil des Employer-Brandings

Unternehmensattraktivität – modern ausgedrückt: Employer-Branding – definiert jedes Unternehmen für sich selbst. Ein „Schema F“ gibt es dabei nicht. Im Grunde bezeichnet das Konstrukt Unternehmensattraktivität  den Aufbau von Alleinstellungsmerkmalen, die eine Firma von anderen Unternehmen aus derselben Branche unterscheidet und somit einen Vorteil im Wettstreit um Talente verschaffen. 

 

Neben überdurchschnittlicher Bezahlung und Förderung zur Weiterwentwicklung , kamen im Laufe der Zeit immer neue Benefits hinzu, die sich so verfestigt haben, dass sie zu festen KPIs für die Messung der Unternehmensattraktivität wurden. 

Dazu gehören: Flexible Arbeitszeiten Home-Office, aber auch Sonderleistungen wie Dienstwagen, Fitness am Arbeitsplatz und eine firmeneigene Kinderbetreuung.

Den Parkplatz für Mitarbeiter findet man hingegen eher selten unter den Benefits von Unternehmen. 

Abbildung 1: Kriterien deutscher Arbeitnehmer bei der Arbeitgeberwahl, Quelle: Statista 2017

 

Parkraummanagement – Möglichkeit der Imagepflege

Je nach Firmenstandort ist es Unternehmen kaum möglich Mitarbeiterparkplätze anbieten zu können und dies ist rechtlich auch kein Muss. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Unternehmen die Parkplatzbereitstellung auch von ihrer To-Do Liste streichen sollten. Aus Sicht des Unternehmens kann sich eine Strategie im Parkplatzmanagement lohnen. Arbeitnehmer, die keine Zeit mit der Parkplatzsuche verbringen, müssen sich weniger Gedanken über Pünktlichkeit machen und beginnen ihren Arbeitstag mit weniger Stress und mehr Zeitersparnis. Besonders Mitarbeiter mit Familie sind oftmals auf den PKW angewiesen, weil sie beispielsweise vor und nach der Arbeit ihre Kinder zum Kindergarten oder zur Schule bringen bzw. wieder abholen müssen. Hinzu kommt, dass der Wohnraum in Deutschlands Großstädten immer teurer wird. Allein in München beträgt der durchschnittliche Kalt-Mietpreis 16,80 Euro (Stand 2019). Aus diesem Grund ziehen viele Städter in Vororte oder bevorzugen Außenbezirke im suburbanen Raum. Bietet der Wohnort keine günstige öffentliche Verkehrsanbindung, ist die Nutzung eines PKWs somit meist unausweichlich. Zusätzlich befinden sich einige Unternehmensstandorte ebenfalls aufgrund des Mietpreisspiegels in abgelegenen Industriegebieten, wodurch der öffentliche Anfahrtsweg für Arbeitnehmer zusätzlich erschwert werden kann. 

 

Das Management solcher Stellflächen bietet dem Unternehmen diverse Möglichkeiten zur Gestaltung der eigenen Imagewirkung. Möchte es beispielsweise den Nachhaltigkeitsgedanken der eigenen Mitarbeiter stärken, kann die Geschäftsführung die Parkplätze teurer anbieten, als es ein Ticket des öffentlichen Nahverkehrs ist. Der Arbeitgeber ist nämlich berechtigt, dem Arbeitnehmer den zugewiesenen Parkplatz in Rechnung zu stellen. 

 

Möchte ein Arbeitgeber die Fairness und Chancengleichheit in den Vordergrund stellen, können Sie die Vergabeprioritäten eines Parkplatzes nicht anhand der Entfernung des Wohnwortes, der wöchentlichen Arbeitszeit oder der Dauer der Unternehmenszugehörigkeit festlegen.  Dann muss ein Lösung für die Parkraumvergabe her, die jedem Mitarbeiter die gleichen Chancen auf einen Parkplatz einräumt. 

 

Mit intelligenten Parksystemen zum Erfolg 

Laut der Umfrage einer Bewertungsplattform für Arbeitgeber aus dem Zeitraum 2015 bis 2016 geben 46% der Arbeitgeber an, dass Firmenparkplätze gut bei Mitarbeitern ankommen.

Dennoch löst die Chance zur Anmietung von Firmenparkplätzen nicht automatisch alle Probleme. Ein Umstand, den auch das Telekommunikationsunternehmen Telefónica erfahren hat. 

Am Unternehmensstandort München hat die Firma für ihre Mitarbeiter zwei Ebenen eines Parkhauses angemietet. Aufgrund der hohen Mitarbeiterzahl waren die Parkflächen schnell vergriffen und die Warteschlange auf zukünftig freie Stellplätze lang. Doch nicht jeder Parkplatz wurde regelmäßig genutzt. Die Gründe? Zwei Benefits aus dem Bereich des Employer-Brandings: 

Durch flexible Arbeitszeiten und der Möglichkeit zu Home-Office blieben angemietete Parkplätze häufig frei, während andere Mitarbeiter, die keinen Platz in dem Parkhaus bekamen, zum Suchen auf den umliegenden Straßen gezwungen waren. Dies wiederum führte zur Unzufriedenheit vieler Mitarbeiter. 

Eine intelligente Parkraumnutzung, inklusive digitaler Abrechnungsmöglichkeit seitens des Unternehmens, musste her, um dem Problem Abhilfe zu schaffen. Dafür machte sich Telefónica digitales Parkraummanagement zu Nutze, das bereits Geschäftsfeld einiger Unternehmen und aufstrebender Start-ups, wie Wunder Mobility oder ParkHere ist. Mit Hilfe von intelligenter Software sind Mitarbeiter von Telefónica in der Lage im Voraus Parkplätze reservieren, sodass die Auslastung der vorhandenen Parkflächen gesteigert werden konnte und seitdem keine ungenutzten Stellflächen mehr vorhanden sind.

Abbildung 2: Intelligentes ParkHere Parkraummanagement via App bei Telefónica

Der Blick in die Zukunft – Vorteil für Unternehmen und Mitarbeiter

Unternehmensattraktivität wird in Zukunft für Unternehmen ein immer wichtigeres Differenzierungsmerkmal. Parkraumnutzung für Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor der Unternehmensattraktivität und es gilt, die Nutzung der Parkflächen zu optimieren – denn nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Unternehmen profitieren von intelligenten Parksystemen. Während das Wegfallen von Wartelisten die Chancengleichheit und Fairness stärkt und sich somit positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirkt, spart der Arbeitgeber, durch die digitale Abrechnungsmöglichkeit, zusätzlich Kosten. 

Natürlich befindet sich nicht jedes Unternehmen in der Stellung, ein Parkhaus in unmittelbarer Nähe für seine Mitarbeiter bereitstellen zu können.  können intelligente Systeme, wie im Falle von Telefónica, einen großen Mehrwert für Firmen und deren Mitarbeiter bieten.

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Quellen und weiterführende Links: 

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article119170189/Die-neue-Macht-der-Arbeitnehmer.html

https://www.bibb.de/de/14067.php

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/mobilitaet-in-grossstaedten-carsharing-verschaerft-parkplatznot/10218492-3.html

https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/employer-branding-erhoehung-der-arbeitgeber-und-unternehmensattraktivitaet_idesk_PI42323_HI8022021.html

https://www.recht-freundlich.de/arbeitsrecht/anspruch-auf-parkplatz-bei-der-arbeit 

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mieten-im-umland-ziehen-an-wohnen-in-muenchen-wird-immer-teurer.b37006db-38bb-4cc6-b4ab-3ecb3ac2c2a5.html

https://blog.wiwo.de/management/2014/09/10/parkplatze/

https://www.atkearney.de/pressecenter/article/?/a/carsharing-nur-5-der-deutschen-sind-potentielle-nutzer

https://www.berlinerteam.de/magazin/demographischer-wandel-fachkraeftemangel-was-tun/

https://www.karriere.at/hr/t/mitarbeiter-benefits-incentives

Alle Quellen wurden am 18.12.2019 abgerufen 

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Vielen Unternehmen steht die Budgetplanung für 2020 bevor und damit einhergehende Überlegungen, wie das verfügbare Kapital sinnvoll investiert werden kann. Nicht selten suchen Unternehmen hinsichtlich des Optimierungspotentials am Ende  des Jahres rückblickend nach Lösungen, die den Betrieb im kommenden Geschäftsjahr effizienter und wirtschaftlicher gestalten. Seltener wird in diesem Zusammenhang über Parklösungen nachgedacht. Dabei gibt es gute Gründe ausgerechnet diesen Bereich genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Als Unternehmen im klassischen Sinn steht man in der Pflicht Arbeitsplätze und Einkommen durch die Nutzung der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Umwelt zu schaffen. Die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit des unternehmerischen Handelns spielen dabei eine zentrale Rolle. Das Thema Optimierung von Parkräumen ist bei vielen Unternehmen jedoch  entweder noch nicht präsent oder bekommt aufgrund fehlender Ressourcen oder Liquiditätsengpässen noch zu wenig Beachtung. 

Dabei gibt es viele Anreize für Unternehmen die Parksituation auf ihren Parkflächen zu verbessern: Zum einen kann der Parkdruck von Städten und Gemeinden entlastet werden; zum anderen können Firmen dadurch aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Für Unternehmen bedeutet dies konkret, dass Parkplätze oder Garagen über freie Flächen verfügen müssen und intelligente Parklösungen müssten her, um effizient diese anvisierten Ziele erreichen zu können. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn bestehende Parkplätze besser ausgelastet werden und das Parkerlebnis für Parkende im Unternehmen verbessert wird, profitieren auch die Firmen davon.  Warum es wichtiger wird für Unternehmen in Parkmanagement zu investieren, zeigen diese fünf Gründe

1. Betriebskosten senken und Effizienz steigern 

Hohe Betriebskosten wirken sich direkt auf die Rentabilität eines Unternehmens aus. Die Verwaltung von Parkplätzen und Garagen ist für einige Unternehmen eine erhebliche Kostenbelastung. Intelligente Parktechnologie kann der Schlüssel für die Kostensenkung sein. Beim Einsatz können Sensoren, WLAN, Bluetooth oder andere Lösungen verwendet werden, die sehr genau freie Parkflächen identifizieren können. Mit Hilfe von Softwarelösungen können Parkflächen verwaltet und überwacht werden. Dies kann den Verschleiß von Garagen und Lüftungsanlagen reduzieren, sodass auch Energiekosten gespart werden können. Parkmanagement Lösungen erfordern in der Regel  kein oder wenig Personal für die Bedienung und trägt so zur Senkung von Personalkosten bei. Pilotprojekte und Beispiele zeigen, dass intelligente Parklösungen die Effizienz bis zu 20% steigern können. 

Video von ParkHere: Telefónica in München konnte die Auslastung in Ihrem Parkhaus deutlich erhöhen. 

2. Umsatzmöglichkeiten durch dynamische Preisgestaltung steigern

Beim bezahlten Parken sind die Chancen hoch, die kritischen Parksituationen bewusst auszunutzen.  Es gibt Tage in Unternehmen, wo es im Parkraum zu Spitzenauslastungen kommt. An diesen Tagen sind die Parkplätze gänzlich belegt und die Nachfrage nach einem Stellplatz ist hoch. Wenn An- und Abfahrttrends der Mitarbeiter und Unternehmensgäste  bekannt sind, können Parkpreise dynamisch angehoben oder gesenkt werden. Mit einem flexiblen Echtzeit-Datenmanagementsystem und einer integrierten Bezahlmöglichkeit können Unternehmen von den Umsatzmöglichkeiten dauerhaft profitieren. 

3. Frustration der Fahrer reduzieren 

Eine Analyse von Shell ergab im Jahr 2018, dass Autofahrer in Deutschland durchschnittlich 41 Stunden im Jahr einen Parkplatz suchen verbringen. Dies führt zu hohen Kosten, Zeit-, Kraftstoff- und Emissionsverlusten. Auf Unternehmensparkplätzen kann es ebenfalls etwas länger dauern bis die Fahrer einen Stellplatz finden.  Dies führt häufig zu Frustrationen. Eine Studie zeigte, dass sich zwei von drei Autofahrern durch die Parkplatzsuche gestresst fühlten. 44 Prozent verpassten sogar einen Geschäftstermin aufgrund des Suchverkehrs. Digitale Parkmanagementlösungen können diesen Umstand erheblich verbessern, indem sie die Zeit, die mit der Suche nach Parkplätzen verbracht wird, minimieren. Immerhin ist Parken das Erste und das Letzte, was Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz tun.

 

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Abbildung 1: Ärgerlich: 44% der Parkenden verpassen ihren Geschäftstermin aufgrund der Parkplatzsuche. 

4. CO2-Emissionen reduzieren

Die Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks ist nicht nur gut für unseren Planeten, sondern auch für das Business: In einem Nielsen-Bericht von 2015 wuchsen Marken, die ihr Engagement für Nachhaltigkeit unter Beweis stellten, weltweit um mehr als 4 %, während sie ohne Wachstum um weniger als 1 % zunahmen. Digitale Parklösungen können das Parken für Autofahrer durch zuverlässige Systeme und Apps  CO2-Emissionen verringern: Parkplatzbesitzer könnten durch den Einsatz von intelligenten Soft- und Hardwarelösungen CO2-Emissionsausstoß  halbieren und es entstehen keine Rückstaus oder längeres “Rundendrehen” auf der Suche nach einem Stellplatz für Parkraunutzer. 

5. Investition in Zukunft

Viele Unternehmensparkräume sind noch immer mit älteren und nicht mehr zeitgemäßen Parksystemen, Schranken oder Kartenlesegeräten ausgestattet. Dies führt häufig zu Problemen, da es teilweise keine Wartungsmöglichkeiten für die veralteten Schalter mehr gibt und andererseits das Bezahlen und Ziehen eines physischen Parktickets mit  nervenaufreibendem Zeitverlust und Verwaltungsaufwand verbunden ist. Wer auf moderne Technologien beim Parkmanagement setzt kann nicht nur schneller und flexibler reagieren, sondern auch vom technischen Fortschritt profitieren. Die neuesten Systeme setzen beispielsweise auf ticketloses Parken und digitale Bezahlung, was das Leben der Fahrer und der Parkraumbetreiber erheblich erleichtert. Statistiken zur Parkraumnutzung können mittels einen anschaulichen Dashboards genau und schnell analysiert werden, um die Parksituation immerwährend zu verbessern. 

 

Fazit zum Jahresende: Ein Blick in die Zukunft lohnt sich. Wer in Parkmanagement investiert, kann in Zukunft noch mehr Ressourcen sparen und permanent optimieren und hat Ende 2020 somit fünf Beweggründe mehr, auf positive Errungenschaften des Jahres zurückzublicken. 

 

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Quellen und weiterführende Links:

https://lehrerfortbildung-bw.de/u_gewi/gwg/gym/bp2004/fb1/modul2/wirt_8/prod/3_auf/ 

https://www.focus.de/auto/news/stuttgart-verteilt-die-meisten-knoellchen-41-stunden-jaehrlich-suchen-deutsche-durchschnittlich-einen-parkplatz_id_9633099.html

https://www.handelsblatt.com/auto/ratgeber-service/statistik-des-parkens-parkplatzsuche-geht-ins-geld/20049542-2.html?ticket=ST-38654601-Wvn51SvxZXwgwdfOIcnA-ap2 

https://www.nielsen.com/us/en/press-releases/2015/consumer-goods-brands-that-demonstrate-commitment-to-sustainability-outperform/

Alle Quellen wurden am 19.12.2019 abgerufen

 

Unternehmensparkplätze sind oftmals heiß begehrt unter den Mitarbeitern. Gleichzeitig ist es im Sinne jedes Unternehmens, einerseits seinen Mitarbeitern den Benefit eines sicheren Mitarbeiterparkplatzes zu bieten, andererseits aber auch ausreichend Parkplätze für Gäste – beispielsweise Investoren und Bewerber – bereit zu halten. Die Verteilung der Parkplätze im Unternehmen wird damit ab einer bestimmten Unternehmensgröße zu einer wahren Herausforderung, schließlich stehen Parkplätze nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Rechtliche Voraussetzungen

Haben Mitarbeiter einen gesetzlichen Anspruch auf einen Firmenparkplatz? Kurz gesagt: Nein. Eine Ausnahme stellt es dar, wenn der Arbeitsplatz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann. Darüber hinaus darf der Arbeitgeber für die bereitgestellten Parkplätze Gebühren verlangen, sie müssen also nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Bezüglich der Verteilung der Parkplätze gibt es nur wenige rechtliche Vorschriften:

  • Der Betriebsrat hat ein Mitspracherecht.
  • Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gelten auch in puncto Parkplatzvergabe. Allerdings stellt es keinen Verstoß dar, wenn die Parkplätze eines Unternehmens beispielsweise nach Unternehmenshierarchie vergeben werden.

Frauen dürfen aus Sicherheitsgründen bevorzugt werden

Frauen werden häufiger Opfer von gewaltsamen sexuellen Übergriffen. Daher ist es gestattet, sie bei der Parkplatzvergabe zu bevorzugen, also beispielsweise weiblichen Mitarbeiterinnen jene Parkplätze zuzuweisen, die näher am Eingang des Firmengebäudes liegen. oder zu denen ein besser beleuchteter Weg führt.

So ist die rechtliche Situation bei schwerbehinderten Arbeitnehmern

Unter Umständen kann es zur arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gehören, passende Parkplätze für schwerbehinderte Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Allerdings ist die Situation von der konkreten Behinderung des Betroffenen abhängig. Die zentrale Frage ist: Würde der Mitarbeiter wegen seiner konkreten Behinderung ohne einen behindertengerechten Parkplatz Benachteiligungen erleiden? In den meisten Fällen dürfte dies auf Arbeitnehmer mit Gehbehinderungen zutreffen. Ein Rollstuhlfahrer hätte also beispielsweise Anspruch auf eine Parkbucht, die groß genug zum Ein- und Aussteigen für ihn ist.

Parking Space Disabled People

Abbildung 1: Beispiel eines Unternehmensparkplatzes für Schwerbehinderte

So managen Unternehmen bisher ihre Parkplätze

Die meisten Unternehmen halten sich bei der Verteilung ihrer Parkplätze an das “first come, first serve”-Prinzip oder vergeben die Stellplätze nach Hierarchie oder Betriebszugehörigkeit. Diese Parkkonzepte bringen allerdings einige Nachteile mit sich:

  • First come, first serve:  In diesem Fall werden diejenigen Mitarbeiter belohnt, welche früh am Arbeitsplatz eintreffen. Wer später kommt, beispielsweise weil er oder sie noch seine Kinder in die Kita bringen musste, hat das Nachsehen. Außerdem muss stets eine Lösung für Reservierungen gefunden werden, beispielsweise wenn ein Investor oder ein vielversprechender Bewerber ins Haus kommt
  • Nach Hierachie bzw. Firmenzugehörigkeit: Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, die Unternehmensherachie als Verteilungskriterium für die Vergabe der Parkplätze zu verwenden. Jedoch handelt es sich um ein recht starres und unflexibles System, das oft genug zu halb leeren Parkgaragen führt. Denn in der Zeit, in der ein Abteilungsleiter im Urlaub ist, wird sein Parkplatz üblicherweise nicht für andere Mitarbeiter freigegeben. 

Wie können also neue Konzepte zu einer optimalen Auslastung der Parkplätze von Unternehmen beitragen?

Smart Parking: Neue Konzepte der Verteilung von Parkplätzen im Unternehmen

In den letzten Jahren haben sich einige neue Konzepte für das Parkraummanagement auf dem Markt etabliert. Ihnen allen ist gemein, dass sie mit Hilfe digitaler Lösungen die Verteilung von Parkplätzen effizienter gestalten und damit die Auslastung von Parkraum optimieren wollen.

ParkEfficient

ParkEfficient ist eine Parkplatz-Management-App, welche sich an Unternehmen mit eigenen Stellflächen richtet. Ziel ist es, fest vergebene Parkplätze an den Tagen, an denen sie nicht genutzt werden, anderweitig zu vergeben und somit die Parkflächen effizienter zu nutzen.

Vodafone Smart Parking

Auch Vodafone ist aktiv im Bereich Smart Parking. Das Angebot des Unternehmens richtet sich an Städte und Kommunen sowie alle Betreiber von Parkflächen, also auch Unternehmen mit eigenen Firmenparkplätzen. Vodafone Smart Parking bietet hier eine Komplettlösung mit Hardware (Sensorik & Gateways), einer IoT-Plattform für die Verwaltung und der entsprechenden Konnektivität.

Wunder Mobility

Wunder Mobility bietet vielfältige Servicelösungen für Anbieter von Shuttle und Vehicle Sharing  an. Daneben stellt Wunder Mobility auch Apps für das Flottenmanagement und Carpooling  zu Verfügung und bietet somit ebenfalls digitales Parkmanagement für Arbeitgeber. 

ParkHere 

ParkHere bietet digitale Parkraumoptimierung für Unternehmen an. Mit Hilfe selbstentwickelter intelligenter Soft- und Hardware können Betreiber von Parkflächen die Auslastung der Parkflächen dank dynamischer Stellplatzvergabe optimal gestalten. Die Parkraumnutzer reservieren bequem Parkplätze über eine App, ihr hinterlegtes Kennzeichen wird automatisch erkannt und die App navigiert sie anschließend zu ihrem Stellplatz. 

 

ParkHere Buchungsvorgang

Abbildung 2: Reservieren eines Mitarbeiterparkplatzes bei ParkHere

Worauf kommt es bei den neuen digitalen Konzepten an?

Wer als Unternehmer Smart Parking auf dem firmeneigenen Parkplatz oder im Mitarbeiter-Parkhaus einführen will, sollte darauf achten, einen Anbieter zu wählen, der sowohl bei Hardware als auch bei Software überzeugt. Die folgenden Aspekte sollten abgedeckt sein:

 

  • Zugangsmanagement:Mit Hilfe von Terminals und Sensoren kann der Zugang zu Parkflächen weitgehend automatisiert geregelt werden – das sorgt unter anderem für einen flüssigen Verkehrsablauf. Darüber hinaus ist es ideal, wenn gegebenenfalls auch die Bezahlung automatisiert erfolgen kann.

 

  • Verwaltung und Analyse: Der Parkplatzbetreiber sollte Sie Möglichkeit haben, auf einen Blick die Verteilung und Auslastung der Parkplätze zu analysieren und zu verwalten – beispielsweise per App oder als SaaS-Lösung.

 

  • App für Mitarbeiter bzw. Nutzer: Wenn eine Kommunikation mit einzelnen Mitarbeitern notwendig ist, beispielsweise um über den zugewiesenen Stellplatz zu informieren, sollte auch diese möglichst reibungslos und unkompliziert ablaufen.

Das sind die Vorteile von Smart Parking

Neue smarte Parkplatzmanagement-Lösungen bieten für Unternehmen zahlreiche Vorteile gegenüber den bisherigen Verteilungsschlüsseln.

Effiziente Auslastung

Halbleere Parkhäuser, während gleichzeitig Mitarbeiter keinen Parkplatz finden, gehören mit Smart Parking der Vergangenheit an. Stattdessen wird der vorhandene Parkraum optimal und effizient genutzt, beispielsweise indem Urlaubszeiten berücksichtigt und Parkplätze in dieser Zeit anderweitig vergeben werden.

Schlanke Verwaltung

Insbesondere in großen Unternehmen kann die Verwaltung der Parkplätze per Excel o. Ä. einigen Aufwand bedeuten. Mitarbeiter, die in dieser Zeit auch einer anderen Tätigkeit nachgehen könnten, kümmern sich um die Verteilung der Stellplätze. Mit den neuen Tools hingegen kann die Verwaltung ebenfalls schlanker und effizienter gestaltet werden.

Höhere Mitarbeiterzufriedenheit

Nicht zuletzt steigt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter, wenn sie häufiger und einfacher einen Parkplatz finden. Darüber hinaus kommt es zu weniger Verspätungen aufgrund von Parkplatzsuche. Ein sicherer Mitarbeiterparkplatz wird oftmals als wahrer Benefit wahrgenommen und kann so zur Mitarbeiterbindung beitragen.

Fazit: Neue Wege in puncto Parkraummanagement

Bisher werden firmeneigene Parkplätze in Unternehmen meist nach dem “first come, first serve”-Prinzip oder nach Unternehmenshierarchie verteilt. Doch dies führt in vielen Fällen zu einer ineffizienten Auslastung des Parkraums. In den letzten jahren haben sich einige Unternehmen auf dem Markt etabliert, die neue digitale Lösungen für das Parkraummanagement anbieten. So können Parkplätze effizienter genutzt werden, außerdem wird die Verwaltung erleichtert.

Zwar steckt die Digitalisierung im Bereich der Parkräume noch in den Kinderschuhen, aber dennoch ist erkennbar, dass sich vermehrt Unternehmen mit dem Thema beschäftigen, was nicht zuletzt in mehreren Start-up-Gründungen auf dem Markt resultiert. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese ersten Konzepte für intelligente Parkraumlösungen zukünftig weiterentwickeln werden.

 

ihre-parksituation

Quellen und weiterführende Links:

https://blog.wiwo.de/management/2014/09/10/parkplatze/ 

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/betriebsrat-hat-mitspracherecht-bei-parkplatzordnung_76_117130.html 

https://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-09/arbeitsrecht-pkw-stellplatz 

https://www.test.de/Arbeitsrecht-Welche-Regeln-beim-Parken-vor-dem-Buero-gelten-4767472-0/ 

Alle Quellen abgerufen am 18.12.2019 

Der Betrieb und Bau von Parkhäusern und Parkplätzen ist ein Wirtschaftssektor, der über die Jahre stark gewachsen ist. Mit der zunehmenden Mobilität und dem Aufblühen der Automobilbranche in dem letzten Jahrzehnt, ist der Bedarf nach Parkraum ebenfalls enorm gestiegen. Der Umsatz der Betreiber von Parkhäusern und Parkplätzen in Deutschland im Jahr 2017 betrug rund 1,4 Milliarden Euro. Die Herausforderung der Parkhaus- und Parkplatzbetreiber besteht dabei vor allem darin, die vorhandenen Parkflächen effizient zu gestalten und optimal auszulasten. Um dies zu gewährleisten, bedarf es Konzepten, die sich mit dem Parkraummanagement befassen.

Was versteht man unter Parkraummanagement? 

Als Parkraummanagement bezeichnet man generell die Bewirtschaftung und Regulierung der Parkplatzsuche. Dazu zählen Maßnahmen wie Parkgebühren, Halteverbote, Regelungen für Falschparker und andere Methoden. Vor allem bedarf es eines Parkraummanagements dann, wenn die Anzahl der Parkenden die Anzahl der verfügbaren Plätze übersteigt oder wenn die Parkauslastung nicht gegeben ist. 

Die Optimierung der Parkräume kann durch organisatorische, verkehrsrechtliche oder bauliche Maßnahmen erfolgen. Parkraummanagement soll das Angebot und die Nachfrage nach Stellplätzen effizient steuern. Informationssysteme und Digitalisierung von Parkräumen spielen dabei eine bedeutende Rolle. 

Das kann man mit Parkraummanagement erreichen

Durchdachte Parkraummanagement-Konzepte können positive und nachhaltige Effekte mit sich bringen, die nicht nur einen positiven Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation leisten, sondern auch die Umwelt schützen und Freiräume schaffen. Einige der vielen Vorteile können sich mit Hilfe des strategischen Parkraummanagements ergeben: 

Reduktion des Verkehraufkommens

Durch Einsatz von Informations- und Leitsystemen kann der Betrieb innerhalb eines Parkhauses reibungsloser ablaufen und damit das Verkehrsaufkommen in und außerhalb von Parkräumen reduziert werden. Beispielsweise durch digitale Reservierungssysteme und automatische Stellplatzvergabe reduzieren sich die Rückstaus an den Zugangsschranken maßgeblich und machen die Parkplatzsuche obsolet. Somit kann Parkmanagement zur Senkung des Verkehrsaufkommens und damit von Lärm und Umweltbelastung beitragen.

Öffentlicher Nahverkehr

Durch integrierte Bezahlsysteme wird die Parkplatzsituation für die Parkenden transparenter. Mit Hilfe von Reservierungssystemen mit einer Bezahlfunktion, kann der Parkende entscheiden, ob er den Parkplatz tatsächlich benötigt, oder aber den Weg mit dem öffentlichen Verkehrsmittel antritt. Dabei kann leicht kalkuliert werden, welche Möglichkeit für den Parkenden günstiger ist. Dadurch kann Parkraummanagement die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) steigern.  

Einnahmequelle für Parkplatzbetreiber

Parkplatzbetreiber oder Immobilienverwaltungsstellen können durch überlegte Parkraummanagement-Konzepte die Auslastung des Parkraums optimieren und ihre Parkraumbewirtschaftung rentabel gestalten. Beispielsweise beim Angebot der verschiedenen Parkpreise kann die Kalkulation aktiv gesteuert werden. Bekannt sind bis dato Pilotprojekte, wo die Preise für das Parken der Elektrofahrzeuge günstiger angeboten wird. Im umgekehrten Fall müssen Parkende mit größeren Fahrzeugen, wie SUVs, tiefer in die Tasche greifen.

Wann kann Parkraummanagement scheitern? 

Nicht überall gelingt es, Parkmöglichkeiten rentabel zu gestalten. Gerade öffentliche, städtische Parkhäuser tendieren dazu Parkraumbewirtschaftung abzuschaffen oder zu desinvestieren, da das Unterhalten der Informationssysteme oder Modernisierungsmaßnahmen zu hohe Kosten verursachen und dort die städtischen Zuschüsse fehlen. Hingegen können private Parkhaus- und Parkplatzbetreiber mit einer Investition in Parkraumbewirtschaftung Städte entlasten und dabei Erträge erwirtschaften. 

Maßnahmen des Parkraummanagements

Zweifelsohne kann intelligentes Parkraummanagement einige Vorteile mit sich bringen. Doch mit welchen Maßnahmen man Parkraummanagement in den Parkräumen effizienter und nachhaltiger gestalten kann, wird nachfolgend aufgeführt: 

Digitalisierung/Internet of Things (IoT) 

In Deutschland wird die Parkraumbewirtschaftung in der heutigen Zeit überwiegend noch analog betrieben. Die klassische Parkhausausstattung besteht meistens aus einem Schrankensystem, einem Parkscheinautomaten und einem Parkticketlesegerät. Mit der Voranschreitung der Digitalisierung und dem Internet of Things wagen sich nun immer mehr Unternehmen und Parkraumbetreiber an digitale Lösungen, wie 

  • Reservierungssysteme
  • Parking-Apps
  • Fahrzeugdetektoren
  • QR-Code Leser und 
  • Integrierte bargeldlose Bezahlsysteme. 

Die wesentlichen Vorteile von digitalen Produkten und Lösungen sind nicht nur die Flexibilität und Anpassbarkeit der Lösungen an die Parkraummodelle, sondern auch die Transparenz und Sicherheit beim Bezahlen und beim Abstellen von Fahrzeugen. 

Die Digitalisierung der technischen und organisatorischen Parkraumbewirtschaftung kann auch den Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren: Die Infrastruktur braucht weniger Wartung und Pflege, kann zentral gesteuert werden und ist beliebig erweiterbar, optimierbar und anpassbar. Ohne größeren Aufwand können Parktarife und Bonusmodelle erstellt werden. 

Kennzeichenerkennung 

Eine der effizienteren Maßnahmen zur Parkraumoptimierung ist die automatischen Erkennung und Identifizierung von Kennzeichen auf Parkplätzen (Fahrzeugdetektion). Mit Hilfe von Kennzeichenerkennung können die Gesamtkosten für das Parkraummanagement insgesamt gesenkt werden und zur optimalen Parkstrategie beitragen. Die Funktionsweise klingt auch für Nicht-Techniker einfach: Eine Kamera, die mit einem Zentralsystem verknüpft ist, liest das Nummernschild des einfahrenden Fahrzeugs ein. Der Einsatz von Technologien zur Fahrzeugdetektion kann für ein effizienteres und besseres Parkraummanagement sorgen, und zwar durch: 

  • Mehr Umsatz durch verbesserte Konformität
  • Einfachere Erkennung von Verstößen
  • Verbesserter und schnellerer  Zugang zu Stellplätzen
  • Verbesserte Kundenzufriedenheit durch einfaches Einfahren 
  • Reduktion des Personalaufwands und verbesserte Arbeitsabläufe
  • Datenschutzkonformität

kennzeichenerkennung

Abbildung 1: Durch Kennzeichenerkennung passiert die Durchfahrt in wenigen Sekunden

Carpooling

Bildung von Carpools (zu deutsch: Fahrgemeinschaften) ist keineswegs eine neue Erfindung. Die neuen Technologien ermöglichen es Kosten für Pendler zu reduzieren und tragen zur Optimierung von Parkraumbewirtschaftung bei.  Als kostengünstige Alternative können Mitfahrgelegenheiten via Reservierungssystem gebucht werden und Carpools ausgewählt werden, die den gleichen Fahrtweg antreten. Zudem bieten Carpooling-Lösungen verschiedene Möglichkeiten an. Beispielsweise kann der erwartete Zeitplan und die Route angezeigt werden.  Die Nutzer können bei Verspätungen oder Änderungen sofort per E-Mail oder Kurzmitteilung informiert werden. Durch Carpools können Nutzer und Parkraumebetreibende Kosten sparen und die Umwelt schonen. 

 

carpooling-prozess

Abbildung 2: Möglicher Ablauf für Teilnehmer des Carpoolings am Beispiel von ParkHere

Ladestationen

E-Mobilität stellt vor dem Hintergrund der zunehmenden Luftschadstoff- und Lärmbelastung ein wichtiges Themenfeld für Parkraumbetreiber dar. Die wachsende Mobilität bedarf passende Lösungen und sollte auch bei Parkraummanagement Konzepten berücksichtigt werden. Zum einen werden Stellplätze für die Ladeinfrastruktur benötigt und zum anderen sollten Parkplätze mit einer Ladesäule ausgewiesen werden. Die Risiken, wo beispielsweise ein motorbetriebenes Fahrzeug eine Ladesäule blockiert, sollten bei einem effizienten Parkraummanagement-Konzept minimiert werden. Durch ausgewiesene Ladesäulen und Ladestationen, wird die Zufriedenheit der Parkenden gewährleistet und ein wertvoller Beitrag zu Nachhaltigkeit geleistet. 

Fazit

Der Bedarf nach Parkräumen steigt weiterhin an. Durch effizientes Parkmanagement und smarte Parkraumbewirtschaftung kann der Verwaltungsaufwand für den Betrieb reduziert werden.  Mit Hilfe neuer digitalen Technologien können Parkräume nachhaltig optimiert werden. Maßnahmen wie die Digitalisierung bestehender Parkraumkomponenten, Einführung von Carpooling oder Kennzeichnung und Verwaltung von Ladestationen sind bereits vorhanden, um die Parkräume optimal zu bewirtschaften.  

 

ihre-parksituation

Quellen:

Zwischen 2009 und 2019 ist der globale Automobilmarkt stetig gewachsen – um insgesamt fast 60%” https://www.interview-welt.de/2019/09/10/aufschwung-der-automobilindustrie-findet-seinen-abschluss/ abgerufen am 04.12.2019

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/266273/umfrage/umsatz-mit-dem-betrieb-von-parkhaeusern-und-parkplaetzen/ abgerufen am 04.12.2019

Parkflächen sind heute in weiten Teilen Deutschlands Mangelware. Das gilt nicht nur für den öffentlichen Raum: Auch auf firmeneigenen – oder firmenseitig angemieteten – Arealen ist das Stellplatzangebot oft knapp. Entsprechend häufig entsteht Parkdruck für die Angestellten und es kommt zu großer Konkurrenz um die raren Stellplätze rund um das Firmengebäude, der sich störend auf den Betrieb auswirken kann. Dabei könnten viele Unternehmen die Parksituation mit wenig Aufwand verbessern.

Eines vorweg: In Deutschland ist kein Arbeitgeber dazu verpflichtet, seinen Mitarbeitern Parkflächen zur Verfügung zu stellen (Bundesarbeitsgericht, AZR 290/57). Der Arbeitgeber muss lediglich dann für Parkflächen sorgen, wenn eine Arbeitsstelle derart abgelegen ist, dass sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktisch nicht erreicht werden kann. Firmeneigene Parkplätze sind daher ein interessantes Gut mit Vor- und Nachteilen.
Einerseits bieten sie für Unternehmen eine Reihe von Vorteilen: Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit von Verspätungen am Arbeitsplatz, dienen bei Einstellungsgesprächen als „Verkaufsargument“, und können – je nach Bewirtschaftungssystem – ein Leistungsanreiz bzw. eine Alternative zur Gehaltserhöhung sein. Andererseits bergen sie auch Risiken: Bei Stellplatzknappheit steigt die Wahrscheinlichkeit von Verspätungen an und tägliche Parkplatzkonkurrenz schürt Konflikte in der Belegschaft. Demnach gilt es die vorhandenen Stellplätze effizient zu nutzen, wenn keine zusätzlichen Stellplätze aus Kosten- oder Platzgründen verfügbar sind. Der Schlüssel dazu sind digital gesteuerte Überwachungs- und Management-Systeme, wie sie von verschiedenen Dienstleistern angeboten werden.

Die Ursachen für Stellplatzmangel

Die häufigste Ursache für Stellplatzmangel auf Firmenparkplätzen ist eine gravierende Diskrepanz zwischen der Anzahl der Plätze und der Anzahl der Mitarbeiter. Hat ein Unternehmen 50 Mitarbeiter, aber nur 20 Stellplätze, dann sind Parkplatzprobleme kaum vermeidbar. Bei einem deutlichen Stellplätze-Mitarbeiter-Missverhältnis gibt es für Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, der Situation Abhilfe zu verschaffen. Eine mögliche Maßnahmen bildet die Einführung eines rotierenden Berechtigungssystems, das Abwesenheiten (bspw. durch Krankheit, Urlaub oder Home-Office) berücksichtigt. Eine andere Ursache für Parkplatzmangel ist unberechtigtes Parken. Stellplätze, die nicht mechanisch blockierbar sind, werden von Fremdparkern besetzt. Die Gründe dafür können vielseitig sein: Achtlosigkeit, Desorientierung oder die Überzeugung, dass ein freier Stellplatz gerade nicht anderweitig gebraucht wird. Und dann gibt es natürlich noch Besucher: Kunden, Lieferanten, Dienstleister, freie Mitarbeiter – sie alle können ein eigentlich ausreichendes Stellplatzangebot zeitweise oder dauerhaft verknappen.

Nutzungseffizienz – ein unterschätzter Faktor

Auf der Suche nach möglichen Lösungen sollte die Nutzungseffizienz der bestehenden Parkplätzen analysiert werden. Ein rechnerisch vorliegender Stellplatzmangel kann durch Digitalisierung der hocheffiziente Parkflächennutzung ausgeglichen werden. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei Parkflächen neben dem Parameter „Platz“ auch der Aspekt „Zeit“ eine Rolle spielt: Eine Stellfläche ist 24 Stunden am Tag vorhanden – sie wird aber nicht jeden Tag rund um die Uhr genutzt. Mit intelligenten digitalen Lösungen lässt sich die Parkplatzauslastung der firmeneigenen Stellplätze optimieren. 

Herausforderungen und Lösungen im Überblick

Flexibilität

Bei fest zugewiesenen Parkplätzen ist schlechte Auslastung beinahe systemimmanent. Sobald ein Mitarbeiter auf Fortbildung oder im Urlaub ist, bleibt sein Stellplatz nämlich leer – aber andere Mitarbeiter dürfen ihn nicht benutzen. Hier kann schon ein einfacher digitaler Parkkalender für Besserung sorgen, in dem jeder seine geplanten Abwesenheiten einträgt und auf den alle Zugriff haben. Eine noch intelligentere Lösung ist die Abkehr von der personalisierten Stellplatzzuweisung. Insbesondere dann, wenn generell viel Fluktuation auf dem Parkgelände herrscht (etwa wegen unterschiedlicher Arbeitszeiten), lässt sich so Parkkapazität gewinnen. Durch den Einsatz von Sensoren können den Mitarbeitern dann freie Parkflächen vermittelt werden, die Informationen werden ihnen über eine Mobile-App auf dem Smartphone und vor Ort auf Zähltafeln angezeigt.

Erfassung/Detektion

Wenn in einem Unternehmen ein Parkkalender oder ein Parkplatzmanagementsystem existiert, sind eingetragene Kapazitäten und physikalisch freie Plätze dennoch zwei verschiedene Paar Schuhe. Arbeitet beispielsweise ein Teilzeit-Mitarbeiter regelmäßig bis 13 Uhr im Unternehmen, so gilt sein Stellplatz bis 12:59 Uhr im System als belegt. Wenn der Mitarbeiter dann ausnahmsweise einmal eine Viertelstunde früher Feierabend macht, ist sein Stellplatz zwar ab 11:45 Uhr frei – einem Besucher, der um diese Zeit eintrifft, wird aber trotzdem die Zufahrt verwehrt. Hier schaffen vernetzte Schranken mit automatischer Kennzeichenerkennung Abhilfe. Sie übertragen Informationen über die tatsächliche Belegung der Parkanlagen in Echtzeit an eine Zentrale, wo sie ausgewertet und verarbeitet werden können. Das nachträgliche Vernetzen von Schranken ist in der Regel problemlos möglich und auch nicht teuer.

Schrankenanlage mit Kennzeichenerkennung

Eine Möglichkeit der Erfassung von Fahrzeugen bietet eine Schrankenanlage mit Kennzeichenerkennung, Quelle: ParkHere

Abfahrtswegplanung und Zeitplanung

Eine sehr einfache, aber zweischneidige Möglichkeit der maximalen Parkraumnutzung besteht darin, das „Zuparken“ von ordnungsgemäß abgestellten Autos zuzulassen. Mit vorausschauender Abfahrtszeitplanung – auch dafür gibt es Software-Lösungen – lassen sich etliche Stellplätze hinzugewinnen. Es sollte dann aber gewährleistet sein, dass die Fahrerinnen und Fahrer der blockierenden Fahrzeuge jederzeit erreichbar sind, beispielsweise über Lautsprecher im Gebäude oder ihr Smartphone.

Sperr- und /Kontrollmöglichkeiten

Wie schon erwähnt, gehen Stellplätze auch durch Fremd- und Falschparker verloren. Dagegen helfen entweder Zugangskontrollanlagen vor dem Areal (z. B. terminalbewehrte Schranken) oder Sperrbügel auf den Stellplätzen. Moderne Sperrbügelsysteme sind elektrisch gesteuert, den Strom liefern Solarpanels in Kombination mit leistungsfähigen Akkus. Die Aktivierung bzw. Deaktivierung erfolgt über Web-Applikationen oder über Smartphone- Anwendungen.

Bild einer Schrankenanlage

eine Möglichkeit der Zufahrtsbeschränkung bildet eine Schrankenanlage, Quelle: ParkHere

Die Rechtslage: Welche Freiheiten haben Arbeitgeber in puncto Stellplatzvergabe?

Angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten, die es im Hinblick auf die Optimierung der Auslastung von Firmenparkplätzen gibt, steht eine wichtige Frage im Raum: Wie frei sind Unternehmen überhaupt in der Wahl der Mittel? Dürfen Chefs verfügen, dass Stellplätze variabel vergeben werden? Und dürfen sie es auch dann, wenn die Mitarbeiter für die Plätze bezahlen? Immerhin gelten feste Stellplätze auch als Statussymbol: Je nach Unternehmenskultur kommt es nicht nur darauf an, welches Auto man fährt, sondern auch, wo es parkt. So haben zum Beispiel Führungskräfte oftmals besser platzierte Stellplätze als einfache Angestellte.

Die Rechtslage ist folgende: Arbeitgeber dürfen firmeneigene Parkplätze grundsätzlich so verteilen, wie sie möchten – es gibt allerdings zwei wichtige Einschränkungen. Zum einen hat der Betriebsrat beim Verteilen der Stellplätze bzw. beim Festlegen der Vergabekriterien ein Mitbestimmungsrecht (Bundesarbeitsgericht, 1 ABR 63/10). Zum anderen gilt auch bei der Parkplatzzuteilung das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dieses verbietet es allerdings nicht, Führungskräfte bei der Stellplatzvergabe zu bevorzugen oder beleuchtete Parkplätze für weibliche Angestellte zu reservieren.

Fazit

Parkplätze für Mitarbeiter oder für Besucher vorzuhalten, ist für Unternehmen grundsätzlich von Vorteil. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, so sollte das Hauptaugenmerk auf einer Steigerung der Nutzungseffizienz liegen. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, mit denen sich die Auslastung von Firmenparkplätzen verbessern lässt. Einige sind sehr schnell und praktisch ohne Kosten umsetzbar – wie z. B. die Einführung eines Parkkalenders –, andere erfordern einen gewissen Investitionsaufwand (Einrichtung von Zugangskontrollsystemen) oder auch bauliche Veränderungen (Installation von Zugangsterminals mit Solarpanels). Unterm Strich sind diejenigen Maßnahmen, die mit Kosten verbunden sind, im Vergleich zur Anschaffung von neuen Stellplätzen die weitaus günstigere Lösung. 

 

 

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Alle Quellen wurden am 27.11.2019 abgerufen