Wir machen Elektroladesäulen profitabel!

Der Ärger über blockierte und nicht nutzbare Parkplätze vor Elektroladesäulen gehört zum Alltag vieler Besitzer von Elektroautos (EV). Oft werden Ladesäulen einfach von Verbrennungsfahrzeugen zugeparkt und können durch den Elektroautofahrer nicht genutzt werden.

Mit den durch ParkHere entwickelten Parkplatzsensoren bietet das Start-up nun den Betreibern von Elektroladesäulen eine einfache Lösung um Falschparker zu erkennen und die Auslastung der Ladesäule zu erhöhen.

Ab dem 21. November stattet ParkHere europaweit 50 Ladeplätze von Ladenetz und Hubject Kunden kostenfrei mit Parkplatzsensoren aus. Betreiber von Elektroladesäulen können sich ab dem 19.10.2016 bis zum 2. November um 12.00 Uhr für eine Teilnahme bewerben.

Nachdem das Start-up erfolgreich in Ingolstadt und weiteren Standorten Sensoren vor Elektroladeladesäulen verbaut hat, soll nun ein europaweiter Ausbau erfolgen.

Die Daten aus Ingolstadt sind über eine extra angelegte Website (http://ingolstadt.park-here.eu) für jeden frei zugänglich gemacht. Die Vision des Hightech Start-ups ist es jedoch, jeden Elektroautofahrer auf seinem bestehendem Navigationsmedium zu erreichen. Daher werden die Daten über eine offene Schnittstelle für Dritte wie zum Beispiel LEMnet oder Plugsurfing zur Verfügung gestellt und können in deren bestehende Lösungen integriert werden.

Elektroautofahrer können so immer einen freien Parkplatz vor einer Elektroladesäule finden und diese zukünftig auch reservieren. Um eine Reservierung einer Ladesäule zu ermöglichen, sind Echtzeitdaten über die Verfügbarkeit des Ladeplatzes nötig. Ein zugeparkter Ladeplatz kann zu großem Frust des Fahrers führen, wenn er trotz Reservierung vor Ort sein Fahrzeug nicht vor der Ladesäule parken kann.

Erste Hochrechnungen aus Pilotprojekten zeigen, eine Steigerung der Auslastung. Die damit verbundenen Mehreinnahmen für Elektroladesäulenbetreiber betragen mehr als 224 %.

Felix Harteneck, CEO von ParkHere, hat bereits angekündigt, dass die 50 Parkplatzsensoren nur der Anfang einer ganzen Reihe von weiteren Projekten in Europa sind.

Erst vor Kurzem ist ParkHere durch den German Accelerator ausgewählt worden und tritt somit im Frühjahr 2017 in den amerikanischen Markt mit einem Standort im Silicon Valley ein. Der Markt für Elektroladesäulen weist ein rasantes Wachstum auf.

Trotzdem gehen mit dem Boom dieses relativ neuen Marktes auch signifikante Einschränkungen einher. Eine davon ist die nicht vorhandene Überwachung der tatsächlichen Verfügbarkeit von Ladestationen.

Das Problem zugeparkter Ladesäulen erschwert sowohl die Tätigkeiten des Ladesäulenbetreibers, als auch die Entwicklung des gesamten Marktes der Elektromobilität. Autofahrer sind aufgrund der Unsicherheit über Lademöglichkeiten zurückhaltend in ihrer Entscheidung ein Elektroauto zu kaufen.

Die ParkHere Sensoren erkennen die Belegung der Parkplätze vor den Ladesäulen und übermitteln die dynamischen Daten in die Software des Betreibers, auf Webseiten oder in andere Applikationen.

Die Aktion der 50 kostenfreien Parkplätze wird in Zusammenarbeit mit Hubject und Ladenetz umgesetzt. Eine Bewerbung steht allen Ladesäulenbetreibern offen, die bereits mit Hubject oder Ladenetz zusammenarbeiten.

Jeder ausgewählte Ladesäulenbetreiber wird bis zu 10 Sensoren erhalten, welche durch ParkHere komplett kostenneutral installiert und über die jeweilige Plattform angebunden werden. Eine räumliche Einschränkung oder favorisierte Standorte gibt es nicht – jeder kann sich bewerben.

Die ausgewählten Betreiber werden am 7. November 2016 verkündet. Die Installation der Sensoren beginnt daraufhin am 21. November 2016. ParkHere wird außerdem diese Kampagne auf der eCarTec Messe am 20. Oktober 2016 in München offiziell ankündigen. Für ein persönliches Gespräch auf der Messe oder einen telefonischen Austausch kann ein Termin unter https://calendly.com/parkhere/meeting-parkhere-at-ecartec/10-18-2016 vereinbart werden.